Hilfsnavigation

Fotos aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont

 

 

 

 

 LOGO1KAW frischgrün

Externer Link: Die kommunalen Unternehmen

 

 

Herzlich Willkommen!

Mit unserem Online-Angebot möchten wir Ihnen schnell und möglichst unkompliziert offene Fragen rund um das Thema Abfall beantworten. Darüber hinaus erweitern wir stetig unser Angebot, damit Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten mit uns in Kontakt treten können. Für Ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge, wie wir unsere Seiten noch kundenfreundlicher gestalten können, sind wir jederzeit dankbar!   

Ihre
Sabine Thimm
Betriebsleiterin



Aktuelles

  

Hintergründe zur ordnungsgemäßen Verwertung der Bioabfälle

Hameln, im Juli 2015. Bereits seit Jahresbeginn hat der Gesetzgeber verfügt: Sämtliche Bioabfälle dürfen künftig nicht mehr über die Restmülltonne entsorgt werden. Die einzigen anerkannten Entsorgungswege für biogene Abfälle aus dem Haushalt und der Grundstückspflege sind nunmehr die Grünschnittabfuhr, die Eigenkompostierung und die Biotonne. Da die Praxis häufig anders aussieht, gibt die KreisAbfallWirtschaft nachfolgend einige wichtige Hintergrundinformationen zur gesetzeskonformen und ökologischen Bioabfallentsorgung.

Anlass für diese Gesetzesänderung im Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) des Bundes ist die Tatsache, dass auch heute bundesweit noch immer etwa ein Drittel (gemessen am Gesamtgewicht) des Inhaltes von Restmülltonen von Haushalten aus Bioabfällen besteht. Auch unser Landkreis bildet da keine Ausnahme: Immerhin rund 35 Gewichtsprozent des Inhaltes einer durchschnittlichen Landkreis-Restmülltonne sind Speisereste, Garten- und Küchenabfälle. Pro Landkreisbürger sind dies umgerechnet immerhin über 60 kg Bioabfälle im Jahr, die aus heutiger rechtlicher Sicht auf falschen Wege entsorgt werden!

Biotour holt BiotonnenVor dem Hintergrund ehrgeiziger Klimaziele der Bundesregierung und angesichts der Tatsache, dass aus Bioabfällen heute in technisch ausgereiften Verfahren wertvolle Sekundärenergien wie z. B. Biogas erzeugt werden können, ist Bioabfall schlichtweg einfach viel zu wertvoll, um ineffektiv in Müllverbrennungsanlagen verheizt zu werden. Zudem ist die Verwertung getrennt gesammelten Bioabfalles im Durchschnitt wesentlich billiger als dessen Verbrennung als Beimengung zum Restmüll in der Verbrennungsanlage. Wer seinen Bioabfall getrennt entsorgt, spart somit Müllgebühren. Ökologisch wie ökonomisch spricht also alles für die Abfalltrennung!

Eine Verwertung von Rasenschnitt, Radieschenrest und Kotelettknochen über die Biotonne ist zweifelsohne der effizienteste Weg, denn diese Abfälle werden im Bioabfallkonzept des Landkreises gleich zweifach verwertet: Zuerst wird in einer Vergärungsanlage Biogas erzeugt und anschließend erfolgt die Weiterverarbeitung der übriggebliebenen Gärreste zu handelsüblichem Kompost. Die Biotonne – erhältlich in den Größen 60, 80, 120 und 240 Liter - ist also für den Landkreisbürger der kostengünstigste, bequemste, umweltgerechteste und effektivste Weg zur Umsetzung der gesetzesmäßigen Verwertungsgebotes für Bioabfälle, denn nur über dieses Sammelsystem kann die ganze im Haushalt anfallenden Organik auf einen Schlag und problemfrei entsorgt werden!

Übrigens bietet die KAW parallel zu einer ganzjährigen Biotonne auch die Saison-Biotonne an, die von März bis November geleert wird und speziell für größere Mengen aus dem Garten, beispielsweise Rasenschnitt, gedacht ist. Natürlich kann auch in die Saison-Biotonne die komplette Bioabfall-Palette eingeworfen werden.

Übrigens: Wird auf dem Grundstück keine Biotonne genutzt, bleibt für die gesetzeskonforme Verwertung der Speise-, Obst- oder Gemüseputzreste lediglich die Eigenkompostierung. Insbesondere für die regelmäßig anfallenden „Problemabfälle“ aus der Küche, die bekanntlich nicht über den Grünschnitt entsorgt werden dürfen, ist dies oftmals mit viel Aufwand, Geruchsbelästigung und mitunter leider auch Schädlings- oder Madenbefall verbunden. Zudem muss der Eigenkompostierer sicherstellen können, dass der gewonnene Kompost auch komplett auf eigenem Grundstück wieder eingearbeitet werden kann. Dies ist insbesondere bei kleineren städtischen Grundstücken ohne Nutzgarten einfach nicht darstellbar.

Die Grünschnittabfuhr hingegen ist nur der Abfuhr von biogenen Gartenabfällen wie Rasen-, Ast- oder Strauchschnitt vorbehalten. Aus dem Grünschnitt, der zur Abfuhr bereitgestellt wird, erzeugt die KAW auf 7 Kompostplätzen hier im Landkreis Kompost, der kostenlos zur Verwendung in den Gärten wieder abgegeben wird. An diesen Kompostplätzen kann auch zu den im Abfallkalender oder im Internet unter www.hameln-pyrmont.de bekannt gegebenen Öffnungszeiten kostenfrei Grünschnittmaterial angeliefert werden.

Für nähere Auskünfte zur ordnungsgemäßen Bioabfallentsorgung steht bei der KAW die Abfallberatung zur Verfügung. Unter der Durchwahl 05151/9561-39 bzw. -30 werden zu den Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag zwischen 07.30 und 17.00 Uhr und am Freitag von 07.30 bis 16.00 Uhr gerne nützliche Tipps zum Umgang mit den Bioabfällen gegeben.


Die Müllabfuhr im Sommer – Worauf Sie achten sollten

Hameln, im Juni 2015. Die ersten heißen Sommertage sind da. Noch liegen die richtigen Sommermonate vor uns, doch wie der Winter so erfordern auch die heißen Tage im Sommer einen sachgerechten Umgang mit Abfällen und Abfallbehältern. Hierzu gibt KAW-Abfallberaterin Anne Schnückel einige Tipps: 

Wie gehe ich im Sommer am besten mit meinen Tonnen um?Organische Abfälle in der Biotonne
Nach Möglichkeit sollten Sie die Behälter schattig aufstellen, denn in der prallen Sonne heizen sich gerade bei den langen, warmen Tagen im Sommer die Abfallbehälter recht schnell auf. Außerdem sollten die Deckel gut geschlossen gehalten werden! Egal, ob Restmüll- oder Biotonne: Offene Tonnen ermöglichen das Entweichen unangenehmer Gerüche und gewähren Fliegen und anderen Insekten den Zugang zum Abfall.

Wie kann ich verhindern, dass in meiner Biotonne Maden sind?
Da seit dem 01.01.2015 keinerlei Bioabfälle mehr im Restmüll entsorgt werden dürfen, ist dies tatsächlich überwiegend ein Punkt, der die Biotonnen betrifft. Trockene Abfälle werden wesentlich seltener mit Maden befallen als feuchte. Daher ist es sinnvoll, die überwiegend feuchten Speise- und Küchenabfälle aus dem Haushalt z. B. in Zeitungspapier einzuwickeln, bevor sie ins Vorsortiergefäß oder in die Biotonne gegeben werden. Dadurch wird die Feuchtigkeit aufgesogen.

Was hilft noch?
Bei der großen Biotonne kann durch Einfüllen von Strauchschnitt das Verdichten der Bioabfälle verringert werden. Somit entsteht weniger Sickerwasser, welches u. a. die unangenehmen Gerüche hervorruft. Habe ich viel Rasenschnitt, so ist es sinnvoll, ihn vorgetrocknet in die Biotonne zu werfen. Zum einen spart das Platz und zum anderen verringert auch dies die unangenehmen Gerüche. Generell beugt ein regelmäßiges Auswaschen der Bio- oder Restmülltonne dem Befall der Abfallbehälter mit Maden vor!

Behälterreinigung bei der KreisAbfallWirtschaftBevor Sie selbst zum Wasserschlauch greifen müssen: Sie können auch eine Behälterreinigung durch die KAW in Anspruch nehmen! Rufen Sie hierzu unseren Kundenservice unter Tel. 05151 / 9561-0 an und wir regeln das schnellstmöglich für Sie. Diese Alternative ist allerdings kostenpflichtig (2-rädrige Behälter kosten pro Stück 12,50 €, die Reinigung von 4-rädrigen Container wird für 19,- € pro Behälter erledigt).

Kann ich beim Befüllen der Biotonne biologisch abbaubare Plastiktüten verwenden?
Diese Tüten stören bei der weiteren Verwertung der Bioabfälle den Prozessablauf, daher bitte ich um Verständnis, dass sie nicht verwendet werden dürfen. Problemlos ist hingegen die Verwendung von Papiertüten oder sonstigem Papier. Natürlich sollte Papier „in Maßen“ eingesetzt werden, dort wo es zum Aufsaugen der Feuchtigkeit oder zum Sauberhalten des Behälters zweckmäßig ist. Bitte hier wirklich nur die unbedingt notwendige Menge z. B. von Zeitungspapier verwenden, denn auch Papier ist ein Wertstoff und sollte über die Altpapiersammlung dem Recycling zugeführt werden.

Was kann ich beim Auftreten von Maden in meinen Tonnen machen?
Steinmehl ist ein wirksames Mittel, falls die Abfälle bereits von Maden befallen sind. Sie sollten keineswegs Insektizide oder andere Chemikalien gegen die Maden in die Bio- oder Restmülltonnen streuen oder sprühen! Insbesondere die Biotonne enthält ja Abfälle, die wieder in den Kreislauf der Natur zurückgeführt werden sollen (z. B. als Blumenerde). Zusätzlich ist es wichtig, die betroffenen Tonnen nach der Entleerung gründlich auszuwaschen bzw. durch die KAW gegen Gebühr reinigen zu lassen.


Bioabfall – ein echter Wertstoff!

Hameln-Pyrmont, 27.05.2015. Die Gartensaison ist in vollem Gange und es fällt einiges an, was entweder auf dem eigenen Komposthaufen oder in der Biotonne zu entsorgen ist. Dazu kommen die organischen Abfälle aus dem Haushalt, die aber ebenso problemlos verwertet werden können. 

Eine Verwertung über die Biotonne ist sicherlich der einfachste Weg, denn die organischen Abfälle aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont, die in der Biotonne landen, werden zweifach verwertet: Zuerst wird in einer Vergärungsanlage Biogas erzeugt und anschließend werden die sogenannten Gärreste einer Kompostierung zugeführt, es entsteht also daraus ebenfalls Kompost. Übrigens bietet die KAW parallel zu einer ganzjährigen Biotonne oder einer Eigenkompostierung die Saison-Biotonne an. Das ist die „Große mit dem braunen Deckel“, eine Biotonne, die von März bis November geleert wird und speziell für größere Mengen aus dem Garten, beispielsweise Rasenschnitt, gedacht ist. Natürlich können in die Saison-Biotonne auch jegliche anderen organischen Abfälle geworfen werden. 

Wird auf dem Grundstück keine Biotonne genutzt, sind alle anfallenden organischen Materialien selbst zu kompostieren. Dies betrifft alle Bioabfälle aus Haushalt und Garten. Das heißt, auch Speisereste müssen im Kompost verwertet werden. Organische Abfälle sind Wertstoffe, die nicht mehr über die Restmülltonne entsorgt werden dürfen. 

Kompost wird gerne als das „schwarze Gold des Gärtners“ bezeichnet. Dadurch wird bereits ausgedrückt, wie wertvoll Kompost für den Garten sein kann. Der richtige Einsatz ist leicht und hat viele positive Auswirkungen für den Garten: Durch Kompost wird die Nährstoffversorgung des Bodens verbessert, die im Kompost enthaltenen Nährstoffe werden von den Pflanzen über die Wurzeln gut aufgenommen und verwertet. Bei leichten, sandigen Böden, die schnell austrocknen, wird durch Komposteinsatz die Wasserspeicherkapazität erhöht, daher bleibt der Boden dann länger feucht und kann besser Regen- oder Gießwasser speichern. Hingegen werden dichte Böden durch Kompostgaben aufgelockert, so dass eine bessere Durchlüftung erfolgt. Vorsicht ist nur in Bezug auf die Menge geboten, denn da Kompost viele Nährstoffe enthält, kann es bei zu großzügiger Verwendung von Kompost zu einer Überdüngung kommen. Kompost sollte daher dünn ausgebracht werden, dafür kann dann mehrfach eine Gabe erfolgen. Kompostplatz

Hier im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es mit der Grünschnittabfuhr eine weitere Möglichkeit Ast- und Strauchschnitt ohne großen Aufwand abzugeben. Hierzu braucht das Material einfach nur mit einer verrottbaren Schnur zu handlichen Bündeln, also bis zu 20 kg und 1 m Länge, geschnürt zu werden und kann dann zum bekanntgegebenen Termin vor dem Grundstück zur Abfuhr bereitgestellt werden. Eine Bereitstellung in festen, leicht ausleerbaren Behältern wie z. B. Maurerkübeln ist ebenfalls möglich. Auch hierbei ist natürlich auf das maximale Gewicht von 20 kg zu achten. Damit eine Entleerung möglichst reibungslos erfolgen kann, sind Säcke oder zum Teil im Handel angebotene Big-Bags von der Abfuhr ausgeschlossen, da diese die Arbeit der KAW-Mitarbeiter unnötig erschweren.

Aus dem Grünschnitt, der zur Abfuhr bereitgestellt wird, erzeugt die KAW auf 7 Kompostplätzen hier im Landkreis Kompost, der kostenlos zur Verwendung in den Gärten wieder abgegeben wird.

 

.

 

Die textlichen Inhalte dieser Seite können unter folgenden Lizenzbedingungen verwendet werden: Creative Commons Lizenzvertrag

 Die Bilder dieser Seite können unter folgenden Lizenzbedingungen verwendet werden: Creative Commons Lizenzvertrag