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Verbot des Führens von Anscheinswaffen und bestimmten tragbaren Gegenständen

Seit dem 01. April 2008 ist es verboten:

1. Anscheinswaffen,
2. Hieb- und Stoßwaffen nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1 oder
3. Messer mit einhändig feststellbarer Klinge (Einhandmesser) oder feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm

zu führen.

Anscheinswaffen sind

1. Schusswaffen, die ihrer äußeren Form nach im Gesamterscheinungsbild den Anschein von Feuerwaffen hervorrufen und bei
    denen zum Antrieb der Geschosse keine heißen Gase verwendet werden,
2. Nachbildungen von Schusswaffen,
3. unbrauchbar gemachte Schusswaffen mit dem Aussehen von Schusswaffen die ihrer äußeren Form nach im
    Gesamterscheinungsbild den Anschein von Feuerwaffen (siehe Ziffer 1) hervorrufen.

Das Verbot des Führens der genannten Gegenstände gilt nicht

1. für die Verwendung bei Foto-, Film- oder Fernsehaufnahmen oder Theateraufführungen,
2. für den Transport in einem verschlossenen Behältnis,
3. sofern ein berechtigtes Interesse vorliegt. Diese Ausnahme gilt jedoch nicht für Anscheinswaffen.

Ein berechtigtes Interesse liegt insbesondere vor, wenn das Führen der Gegenstände im Zusammenhang mit der Berufsausübung erfolgt, der Brauchtumspflege, dem Sport oder einem allgemein anerkannten Zweck dient.

Für die vom Verbot des Führens erfassten Gegenstände werden keinerlei waffenrechtliche Erlaubnisse –insbesondere kein „Kleiner Waffenschein“ - erteilt.

 

 

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