Hilfsnavigation
Sprache 


Seiteninhalt

Eingliederungshilfe - Allgemeine Informationen

In der Teilhabeplanung für die Eingliederungshilfe steht der Mensch mit seinen Bedarfen und Wünschen im Vordergrund, damit ein gemeinsamer Weg für die individuelle Eingliederung gefunden wird.

Leistungen für die Eingliederungshilfen nach dem Sozialgesetzbuch 9 (SGB IX) erhalten Menschen, die in ihren Fähigkeiten beeinträchtigt sind und deswegen ihr Zugang zur gesellschaftlichen Teilhabe behindert ist. 

In Deutschland leben zur Zeit 9,6 Millionen Menschen mit einer Behinderung. Das entspricht mehr als 11,7 % der Bevölkerung. Nur 7,1 Millionen Bürgerinnen und Bürger haben eine schwere Behinderung, 2,5 Millionen Menschen haben eine leichte Behinderung.
Die Mehrzahl der Behinderungen wird im Laufe des Lebens erworben. Nur vier bis fünf Prozent Menschen haben eine Behinderung von ihrer Geburt an. Fast die Hälfte der Menschen die eine Schwerbehinderung haben, sind zwischen 55 und 75 Jahre alt. 29 Prozent dieser Menschen sind 75 Jahre und älter. Von einer Behinderung wird gesprochen, wenn die Einschränkungen von Fähigkeiten länger als 6 Monate anhalten.


Die Maßnahmen der Eingliederungshilfen werden individuell für den jeweiligen Menschen durch die jeweilige Teilhabeplanung gemeinsam ermittelt. Das Ziel der Eingliederungshilfe ist eine möglichst selbst bestimmte Teilhabe am Leben in unserer Gesellschaft machbar zu machen. 

Eingliederungshilfen umfassen folgende Bereiche: PDF BENi für Erwachsene

  • Leistungen für selbstbestimmtes Wohnen
  • Leistungen am sozialen Leben
  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
  • Leistungen zur Teilhabe am sozialen Leben
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Um die drei Millionen erwachsene Menschen mit Behinderungen in Deutschland sind im erwerbsfähigen Alter. Auch für diese Menschen gibt es genügend Angebote für ihre eigene berufliche und soziale Teilhabe. In der Eingliederungshilfe wird gemeinsam geschaut, wie ihre Teilhabe gelingen kann.

einige Beispiele für Leistungen für die gesellschaftliche Teilhabe

  • Budget für Arbeit
  • die Assistenzleistungen für die Arbeit, persönliche Assistenzen und Familienassistenzen
  • Sowie die vielen Bereiche der Betreuung in den Einrichtungen von den Sozialverbände (z.B. Lebenshilfe, Paritätische Lebenshilfe usw.)

Weitere Informationen:

Wo wird der Antrag auf Eingliederungshilfe gestellt?

  • Der Antrag zur Eingliederungshilfe werden beim zuständigen
    Amt für Inklusion vom Landkreis Hameln-Pyrmont gestellt.

Welche Antragsunterlagen werden gebraucht?

Was für weitere Unterlagen müssen beigefügt werden?

  • medizinische Unterlagen zum Nachweis einer Behinderung gem. § 2 SGB IX 
    (aktuelle Diagnosen nach ICD-10 / ICF-basierte Stellungnahme)
  • Nachweise zu Einkommen und Vermögen:(Einkommenssteuerbescheid des Vorvorjahres,
    Kontoauszüge der letzten drei Monate von allen Konten und Sparbüchern)