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Beirat für Menschen mit Behinderung des Landkreises Hameln-Pyrmont

Der § 12 Abs. 4 des am 01.01.2008 in Kraft getretenen niedersächsischen Gesetzes zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (NBGG) verpflichtet die Landkreise und kreisfreien Städte zur Einrichtung von Beiräten für Menschen mit Behinderung. Im Landkreis Hameln-Pyrmont wird der Beirat auf der Grundlage einer Satzung [PDF: 73 KB]  gebildet, die am 01.07.2009 in Kraft getreten ist. 

Der Beirat besteht aus bis zu 17 Mitgliedern, die vom Kreisausschuss auf der Grundlage der Vorschläge verschiedener sozialer Institutionen und der 8 Kommunen unseres Landkreises berufen werden.
 
In der konstituierenden Sitzung des Beirates für Menschen mit Behinderung des Landkreises Hameln-Pyrmont am
02.02.2010 wurde der geschäftsführende Vorstand des zurzeit 16-köpfigen Beirates gewählt.
Gotthard Feist aus Hameln wurde zum Vorsitzenden und Nina Schaper, ebenfalls mit Wohnsitz in Hameln, wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Drittes Vorstandmitglied ist Thomas Heiming aus Bad Münder, der zum Schriftführer gewählt wurde.
 
Die Amtszeit des Behindertenbeirates entspricht der Wahlperiode des Kreistages. Die erste Amtszeit endete daher bereits am 31. Oktober 2011.

Welche Aufgaben hat der Beirat für Menschen mit Behinderung?

Der Beirat hat die Aufgabe, sich für die gleichberechtigte Mitwirkung und Teilhabe der behinderten Menschen am Leben in der Gemeinschaft einzusetzen und damit der Gefahr der Isolierung auf Grund von Behinderungen entgegenzuwirken. Er nimmt selbst keine Aufgaben der Behindertenarbeit wahr, sondern berät und unterstützt durch eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit die staatlichen und kommunalen Stellen, die Träger der freien Wohlfahrtspflege, Sozialverbände und andere Organisationen und Gruppen bei der Durchführung der vielfältigen Aufgaben der Behindertenhilfe. Hierbei hat er insbesondere folgende Aufgaben:

  • Vertretung der Belange der behinderten Menschen gegenüber den Beschlussgremien und der Verwaltung des Landkreises Hameln-Pyrmont sowie gegenüber allen anderen Stellen und Trägern, die sich auf dem Gebiet der Behindertenhilfe betätigen,
  • Mitwirkung bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen der Hilfe für Menschen mit Behinderung,
  • Unterrichtung der Öffentlichkeit über die Belange der behinderten Menschen,
  • Pflege der Kontakte zu den Heimbeiräten, Heimfürsprechern oder Ersatzgremien.