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Betreuungsstelle

Aufgabenschwerpunkte

1. Rechtliche Betreuungen

  • Allgemeine Beratung zu möglichen Betreuungsanregungen und zum Ablauf des gerichtlichen Verfahrens
  • Aufzeigen anderer Hilfsmöglichkeiten sowie Vermittlung anderer Hilfen
  • Mitteilungen an das Betreuungssgericht zur Erfordernis von Betreuerbestellungen oder anderer Maßnahmen (z. B. freiheitsentziehender Maßnahmen) in Betreuungssachen
  • Unterstützung des Betreuungssgerichtes zum Beispiel bei der Sachverhaltsaufklärung, bei Betreuungsanregungen oder bei Konflikten bei der Ausübung von Vollmachten, Gewinnung und Vorschlag geeigneter Betreuer
  • Prüfung, Zulassung, Begleitung und Aufsicht von freiberuflichen Betreuern
  • Beratung und Unterstützung von Betreuern bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben

Sollten Sie Interesse an der Arbeit als freiberuflicher Betreuer haben, können Sie weitere Informationen in der Betreuungsstelle (Herr Schnase) erhalten.

Informationen zu den Voraussetzungen zur Einrichtung einer Betreuung sowie über das gerichtliche Verfahren erhalten Sie auch beim Amtsgericht Hameln.

 

Möchten Sie gerne ehrenamtlich Betreuungen führen?

Die Beratung wird beim Betreuungsverein Hameln-Pyrmont e.V. angeboten:

Betreuungsverein Hameln-Pyrmont e.V.

Grütterstr. 8

31785 Hameln

Telefon: 05151/93140

Der Verein bietet regelmäßig Informations- und Fortbildungsveranstaltungen für ehrenamtliche Betreuer an.

 

2. Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen:

  • Beratung über Vollmachten und Unterstützung von Bevollmächtigten bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben
  • Herausgabe oder Versendung entsprechender Vordrucke
  • Beglaubigung von Unterschriften auf Vollmachten (Gebühr: 10,-- €)

Bitte sprechen Sie zur Beratung und Beglaubigung von Vollmachten und/ oder Patientenverfügungen einen Termin mit den Mitarbeitern der Betreuungsstelle ab.

Die Beratung (ohne Beglaubigung) wird auch durch den Betreuungsverein angeboten (s. oben).

 

3. Öffentlichkeitsarbeit:

Die Betreuungsstelle engagiert sich im Rahmen des „Werdenfelser Weges“ und nimmt am diesem im Jahr 2014 gegründeten Fachzirkel teil. Der Werdenfelser Weg ist ein verfahrensrechtlicher Ansatz im Rahmen des geltenden Betreuungs- und Verfahrensrechtes. Hintergrund ist der Gedanke, Fixierungen und andere freiheitsentziehenden Maßnahmen wie z. B. Bauchgurte, Bettgitter, Vorsatztische oder ähnliches in den Einrichtungen möglichst ganz zu vermeiden.

Weitere Informationen sind auch im Internet zu finden: www.werdenfelser-weg-original.de

In Kooperation mit der Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont (LINK) wurde im Dezember 2016 ein Flyer als Information über freiheitsentziehende Maßnahmen für Angehörige, rechtliche Betreuer und Bevollmächtigte veröffentlicht. Den Flyer können Sie im Dokumentenbereich dieser Seite herunterladen. Ergänzend finden Sie dort ebenfalls eine Liste möglicher alternativer Maßnahmen ohne freiheitsentziehende Wirkung und eine Teilnehmerliste des Fachzirkels „Werdenfelser Weg“.