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Kauf der Linsingen Kaserne ist perfekt

Am heutigen Tag ist der Grundstückskaufvertrag für die ehemalige Linsingen Kaserne notariell beurkundet worden. Der Kreisausschuss hatte mit einem entsprechenden Beschluss den Weg in der letzten Woche frei gemacht. Damit sichert sich der Landkreis eine Teilfläche von ca. 58.420 m² aus dem insgesamt 122.453 m² großen Areal. Hier soll der Neubau für die Zentralisierung der Elisabeth-Selbert-Schule entstehen.

 

Der Kaufpreis beläuft sich auf 335.475 €. Darin ist eine 50 %ige Verbilligung berücksichtigt, die der Bund für bestimmte Zwecke, u. a. für den Schulbau, gewährt. Der Kaufpreis fällt auch deswegen so moderat aus, weil der Landkreis die Kosten für den Abriss der Gebäude sowie den Rückbau der befestigten Flächen zu tragen hat, um das Gelände für den Schulneubau freizumachen. Lediglich die ehemalige Mensa soll erhalten bleiben.

Dem Vertragsabschluss sind lange Verhandlungen voraus gegangen, die sich insbesondere durch vom Landkreis in Auftrag gegebene Untersuchungen auf Schadstoffbelastungen der Gebäude und des Bodens verzögert haben. Angesichts des nunmehr erzielten Ergebnisses hat sich das Warten allerdings gelohnt. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die im Auftrag des Bundes die Konversionsflächen vermarktet, hat sich dabei als fairer Verhandlungspartner erwiesen. 

Der Erste Kreisrat Carsten Vetter zeigt sich über den Abschluss der Kaufverhandlungen sehr glücklich. „Das lange und konstruktive Verhandeln hat sich am Ende für alle Vertragspartner ausgezahlt. Mit dem Erwerb sind nunmehr die Grundstücksvoraussetzungen für den Neubau der Elisabeth-Selbert-Schule geschaffen“, so Vetter.