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02.03.2026

Erfolgreicher Auftakt des Business Welcome Centers

Unternehmen und regionale Partner entwickeln gemeinsame Strategien zur Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte

(Hameln, im Februar 2026). Mit dem neuen Projekt Business Welcome Center Hameln der Hochschule Weserbergland (HSW) haben regionale Unternehmen und Institutionen erste Strategien zur Fachkräftesicherung entwickelt. Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung kamen zur Auftaktveranstaltung zusammen, um Erwartungen und Bedarfe zur Rekrutierung und Integration internationaler Fachkräfte zu formulieren.

Die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte ist für Unternehmen in Hameln-Pyrmont, Nienburg, Schaumburg und Holzminden eine zentrale Zukunftsaufgabe. Ziel des Projekts ist es, Unternehmen bei Rekrutierung und Integration gezielt zu unterstützen und eine gelebte Willkommenskultur in der Region aufzubauen. Als Brückenbauer zwischen internationalen Fachkräften, Unternehmen und Institutionen soll das Business Welcome Center das Image des Weserberglands als offenen und innovativen Wirtschaftsstandort stärken.

Impulse aus der Praxis gaben Dorsa Rezasoltani und Ricardo Wehrbein (AERZEN Digital Systems GmbH), Marino Maligoi (Weserbergland AG), Henning Sander, Axel Schulz (SCHUBS GmbH) sowie Nadia Abdel Razek. Sie schilderten Erfahrungen mit internationaler Rekrutierung und den Herausforderungen, die Unternehmen und Fachkräfte beim Ankommen in einer neuen beruflichen und gesellschaftlichen Umgebung bewältigen müssen.

Im Mittelpunkt des Kick-offs standen ein World Café und ein Stakeholder-Dialog. Unternehmen diskutierten branchenspezifische Anforderungen, Gründe für internationale Rekrutierung sowie Erwartungen an eine Matching-Plattform. Institutionen formulierten ihre Beiträge und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Klar wurde: Transparente Prozesse, klare Zuständigkeiten und enge Abstimmung sind entscheidend. Projektleiterin Prof. Dr. Maren Luther zeigte sich erfreut über die große Resonanz: „Ich freue mich sehr über das volle Haus und die große Resonanz. Wir haben heute unglaublich viele Eindrücke und Impulse gesammelt, die wir nun sorgfältig sortieren und strukturieren werden. Es kommen viele Aufgaben auf uns zu, aber genau das macht das Projekt so spannend. Ich bin überzeugt: Das wird richtig gut!“

Dr. Peter Britz, Präsident der HSW, bringt es auf den Punkt: „Das Business Welcome Center ist nicht einfach ein Projekt. Es ist eine Vision. Eine Aufgabe. Und vor allem: eine gemeinsame Verantwortung.“

Die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung bilden die Grundlage für die weitere Ausgestaltung des Business Welcome Centers. Sie fließen in die Entwicklung konkreter Angebote ein, die Unternehmen bei Rekrutierung, Integration und langfristiger Bindung internationaler Fachkräfte unterstützen sollen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung interkultureller Kompetenzen und dem Verständnis von Integration als wechselseitigem Prozess.

Die Hochschule Weserbergland (HSW) ist eine staatlich anerkannte und vom Wissenschaftsrat akkreditierte private Fachhochschule in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins. Sie bietet im niedersächsischen Hameln duale und berufsbegleitende Studiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Soziale Arbeit und General Management an. Das duale Studium kann optional digital absolviert werden. Im berufsbegleitenden FlexStudium können Module einzeln absolviert und später für ein vollwertiges Studium anerkannt werden. In enger Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen entwickelt und realisiert die HSW im Bereich Weiterbildung maßgeschneiderte Programme für Fach- und Führungskräfte. Darüber hinaus verfügt die Hochschule im Bereich Forschung und Entwicklung über ein Institut für Wissensmanagement, ein Interdisziplinäres Energieinstitut sowie das „Länger besser Leben.“-Institut. Alle drei Institute fördern den wertvollen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Mit dem zedita.digitalhub befindet sich am Hamelner Bahnhof der Transfer- und Innovationsknotenpunkt der HSW, ein Ort für neues Lernen und Arbeiten.