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02.03.2026

Gute Nachricht: Physiotherapieausbildung in Hameln wird durchgängig gesichert

Gute Nachrichten aus dem Niedersächsischen Kultusministerium: Das Land Niedersachsen arbeitet mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont an einer gemeinsamen Lösung für ein lückenloses Angebot der Physiotherapieausbildung in Hameln – die Schaffung eines Angebots ist Dank der engagierten Arbeit des Modellversuchs der Physiotherapieausbildung an der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) in Hameln möglich, die hier bereits viel vorgedacht und auch Personal qualifiziert hat. Mit Blick auf das jetzt kommende Ausbildungsjahr 2026/2027 gibt es die verlässliche Zusage, dass alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler das hervorragende Angebot der Physiotherapie in Hameln nutzen können, angemeldete Personen werden einen Ausbildungsplatz erhalten und müssen nicht auf andere Orte ausweichen.

Um die Ausbildung im Landkreis dauerhaft etablieren zu können, wird angestrebt, die Physiotherapieausbildung mit geeigneten Akteuren wie beispielsweise Krankenhäusern in ein privat getragenes Modell dauerhaft zu überführen. Dafür könnten beispielsweise die eigens für diesen Ausbildungszweig qualifizierten Lehrkräfte mit eingebunden werden. Daran arbeiten alle beteiligten Akteure gemeinsam unter Hochdruck. Sollte sich bis zum Ausbildungsbeginn im Sommer 2026 noch keine tragfähige Lösung abzeichnen, wird das Land die Genehmigung der Berufsbildenden Schule in Hameln übergangsweise ein letztes Mal um ein Jahr verlängern. 

„Es freut mich sehr, dass wir den Schülerinnen und Schülern und auch den Lehrkräften der Elisabeth-Selbert-Schule endlich eine Perspektive geben können und unsere Beharrlichkeit belohnt wird“, sagt Landrat Dirk Adomat, der sich sehr zufrieden mit dem erkämpften Ergebnis zeigt. „Aus meiner Sicht war es nicht akzeptabel und auch nicht hinnehmbar, diesen äußerst erfolgreichen Schulversuch einfach so aufzugeben. Insofern bin ich der zuständigen Ministerin dankbar, dass dieses faire Ergebnis erzielt werden und damit ein zeitlicher Korridor eröffnet werden konnte, den wir nun zielorientiert nutzen werden. Um diesen gelungenen Schulversuch in einer lokalen Trägerschaft etablieren zu können, ist insbesondere die Einbindung der Krankenhäuser vor Ort denkbar“, erklärt der Landrat. 

Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg sagt: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem Landkreis in konstruktiven Gesprächen eine tragfähige Perspektive für die Zukunft der Physiotherapie-Ausbildung vor Ort gefunden haben. Damit ist sichergestellt, dass Bewerberinnen und Bewerber sowie bereits angemeldete Auszubildende nach Auslaufen des Schulversuchs ein qualitativ hochwertiges und kostenfreies Ausbildungsangebot erhalten. Die Vereinbarung schafft Planungssicherheit und stärkt zugleich die Fachkräftesicherung im Gesundheitsbereich. Mein Dank gilt allen Beteiligten für die sachliche und lösungsorientierte Zusammenarbeit und der Elisabeth-Selbert-Schule für das hohe Engagement.“

Kultusministerin Julia Willie Hamburg und Landrat Dirk Adomat begrüßen es sehr, dass es dem kommunalen Bereich und der Landesregierung gelungen ist, konstruktiv zum Wohl der angehenden Physiotherapeuten und damit in hohem Maße für die Stärkung der Bildungs- und Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont gehandelt zu haben.

Diese Regelung gilt übrigens auch für die beiden anderen niedersächsischen Berufsschulen in Emden und in Buxtehude, die ebenfalls an diesem Schulversuch teilnehmen.