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Impfen im Landkreis Hameln-Pyrmont

Impfzentrum Hameln-Pyrmont

Das Impfzentrum befindet sich auf dem Gelände des Gundolph-Parks am Reimerdeskamp in Hameln. Das Impfzentrum wird im Auftrag und nach den Vorgaben des Landes Niedersachsen betrieben. 

Die Vereinbarung von Impfterminen errfolgt ausschließlich online über www.impfportal-niedersachsen.de oder telefonisch unter 0800 99 88 66 5.

Weder der Landkreis Hameln-Pyrmont noch das Impfzentrum Hameln vergeben Impftermine!

Hier geht es direkt zu den Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ).

-> Mehr zum Impfzentrum Hameln-Pyrmont

-> Mehr zum Impfstart im Landkreis Hameln-Pyrmont

-> Mehr zur Öffnung des Hamelner Impfzentrums

-> Impfzentrum Hameln-Pyrmont weitet Öffnungszeiten aus

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Aufklärungsmerkblatt und Anamnsese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung gegen COVID-19

Hier gibt es das Aufklärungsmerkblatt und den Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung gegen COVID-19 zum downloaden und Informationen in weiteren Sprachen und in leichter Sprache. 

Impf-Hotline des Landes Niedersachsen 

Die Hotline des Landes Niedersachsen ist für allgemeine Fragen zum Impfen montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr unter der Nummer 0800 9988665 erreichbar. Ab dem 28. Januar 2021 können über die Hotline auch Termine für die Impfung im Impfzentrum vereinbart werden. 

-> Hinweise des Landes Niedersachsen


Informationen zur COVID-19 Impfung

Land Niedersachsen - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Zusammen gegen Corona - Informationen zum Impfen

RKI - Impfungen A - Z 

RKI - Antworten auf häufig gestellte Fragen 

Aufklärungsblatt zur Impfung in verschiedenen Sprachen

Ablauf im Impfzentrum 

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Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

In welcher Reihenfolge wird geimpft?

Auf Grundlage der Empfehlung der ständigen Impfkommission und des Ethikrates hat das Bundesgesundheitsministerium eine Verordnung erlassen, die die Reihenfolge der Impfungen festlegt.

Nach der Verordnung haben zunächst folgende Personengruppen einen Anspruch auf eine Impfung gegen Covid-19:

Priorisierungsgruppe 1

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, Corona-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (vor allem Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.)

Priorisierungsgruppe 2

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz, mit geistiger Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Krebserkrankte, Personen mit schwerer Lungenerkrankung (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, Mukoviszidose, COPD), sehr ausgeprägter Adipositas, schwerem Diabetes mellitus, chronischer Leber- oder Nierenerkrankung
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktperson von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grund-, Sonder- oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

Priorisierungsgruppe 3 – Aktuell leider noch kein Impfangebot möglich

  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, in der Bundeswehr, bei Polizei, Zoll, Feuerwehr, beim Katastrophenschutz, in der Justiz und Rechtspflege, den Auslandsvertretungen oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentlicher Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Schulen tätig sind – außer in Grund-, Sonder- und Förderschulen, also zum Beispiel in weiterführenden Schulen – oder in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Priorisierungsgruppe 4 – Aktuell leider noch kein Impfangebot möglich

Alle übrigen Personen

Grafiken zur Impfreihenfolge:



Wer kann sich für einen Impftermin anmelden?

Personen die in der höchsten oder hohen Priorität aufgeführt sind, können sich momentan für einen Impftermin anmelden. Dies betrifft Menschen über 70 sowie Personen mit besonderen Erkrankungen, in besonderen Lebenslagen und Personal in bestimmten Einrichtungen.

Im ersten FAQ "In welcher Reihenfolge wird geimpft?" sind alle Priorisierungsgruppen aufgeführt. 

Wenn Sie nicht beurteilen können, unter welche Kategorie Sie fallen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt. 

Hier können Sie schnell herausfinden, ob Sie sich schon impfen lassen können. Nachdem Sie Ihr Geburtsdatum eingegeben haben, erhalten Sie alle Informationen, ob und unter welchen Voraussetzungen Sie sich impfen lassen können. 

Wenn Sie nicht zur Gruppe der höchsten oder hohen Priorität gehören, können Sie sich noch nicht für eine Impfung anmelden. 

Wie kann ich einen Impftermin vereinbaren?

Die Terminvereinbarung ist telefonisch und über das Onlineportal des Landes Niedersachsen möglich.

Impf-Hotline: 0800 99 88 665.

Die Hotline des Landes Niedersachsen steht Ihnen für allgemeine Fragen zum Impfen sowie zur Vereinbarung von Impfterminen bzw. Aufnahme in die Warteliste zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass die Terminvereinbarung ausschließlich über das Land Niedersachsen erfolgt. Der Landkreis Hameln-Pyrmont oder das Impfzentrum vergeben keine Impftermine!

Kann ich meinen Impftermin verschieben?

Wenn Sie einen anderen Termin benötigen, melden Sie sich bitte bei der Hotline des Landes unter der Tel.-Nr. 0800 99 88 665. Bitte sagen Sie Termine so frühzeitig wie möglich ab, damit eine andere Person ersatzweise eingeladen werden kann.

Was mache ich, wenn das Impfzentrum aktuell keine Termine angibt?

Es besteht für alle impfberechtigten Personen, die 70 Jahre und älter sind, die Möglichkeit, sich über die Hotline unter 0800 99 88 665 und das Online-Impfportal auf die Warteliste setzen zu lassen.

Im Zuge der Vergabe der Wartelistenplätze werden die persönlichen Daten der Impfberechtigten abgefragt. Darüber hinaus kann angegeben werden, welche Wochentage für einen zukünftigen Termin grundsätzlich in Frage kämen.

Sobald ein freier Termin im gewählten Impfzentrum an einem der gewählten Tage zur Verfügung steht und die Person auf der Warteliste an der Reihe ist, erhält sie beide Impftermine vor Ort fest zugewiesen. Die Benachrichtigung erfolgt auch hier über den gewünschten Kontaktweg per E-Mail oder Brief.

Ich bin über 70 und gehöre damit zur zweiten Priorisierungsgruppe. Bis heute hat sich aber noch niemand bei mir wegen eines Impftermins gemeldet. Was muss ich tun?

Ab Ende der KW 11 (spätestens als ab dem 19. März 2021) erhalten Sie einen Brief von der Landesregierung mit allen wichtigen Informationen für Ihre Anmeldung zum Impfen. Die Einladungen werden wochenweise nach Jahrgängen verschickt:

KW 11 (ab 11. März): Die 79 – 77- Jährigen

KW 12 (ab 18. März): Die 76 – 74-Jährigen

KW 13 (ab 25. März): Die 73 – 70-Jährigen

Ich bin über 70 und warte auf einen Impftermin. Kann ich den Termin auch ohne Anschreiben jetzt direkt über das Online-Portal oder telefonisch vereinbaren?

Das ist jederzeit möglich. Aber gerade jetzt, mit dem Start der Impfungen für die Kategorie 2, sind Internetseite und Hotline des Landes stark belastet. Deshalb hat das Land die Anzahl der Mitarbeitenden in der telefonischen Hotline verdoppelt und wird zeitnah weitere Mitarbeiter einsetzen. Dennoch bittet das Land darum, sich erst registrieren zu lassen, wenn Sie das Anschreiben erhalten haben. Das entlastet die Systeme. Wir können allen impfwilligen und Berechtigten garantieren, dass Sie einen Termin erhalten.

Wie kann ich nachweisen, dass ich nach der Prioritätenübersicht in die zweite (aktuell aufgerufene) Gruppe gehöre?

Menschen die durch bestimmten Vorerkrankungen besonders gefährdet sind, können jetzt in der zweiten Priorisierungsgruppe geimpft werden, auch dann, wenn sie noch nicht 70 Jahre alt sind. Mitglieder der gesetzlichen und privaten Krankenkassen erhalten dazu ein entsprechendes Anschreiben, das Sie als Nachweis beim Impftermin vorlegen können. Die durch die Kasse versandten Schreiben sollen dabei den bisherigen Nachweis eines ärztliches Attests ersetzen. Bitte warten Sie möglichst das Anschreiben ab, so können aufwändige Einzelanfragen bei Ärztinnen und Ärzten vermieden werden.

Und wenn ich aus gesundheitlichen Gründen auf das Anschreiben nicht mehr warten kann?

Dann besteht wie bisher die Möglichkeit, sich die entsprechende Bescheinigung über Ihre Berechtigung bei Ihrer behandelnden Ärztin / Ihrem behandelnden Arzt einzuholen.

Was mache ich, wenn ich es nicht mehr alleine schaffe, ein Impfzentrum aufzusuchen?

Zunächst sollten Sie, sofern das möglich ist, Ihre Angehörigen oder Bekannte bitten, Sie bei der Fahrt ins Impfzentrum zu unterstützen.

Wenn Sie zu der aktuell impfberechtigten Gruppe gehören, in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind und aus medizinischen Gründen auf eine Einzelbeförderung ins Impfzentrum angewiesen sind, stellt Ihnen Ihre Hausarztpraxis eine Beförderungsbescheinigung für ein Taxi aus. Die Kosten für die Fahrten werden übernommen. Sie müssen nichts regeln, um die Abrechnung kümmert sich das Taxiunternehmen.

Welcher Impfstoff wird im Landkreis Hameln-Pyrmont verwendet?

Aktuell sind die Impfstoffe der Firma Biontech/Pfizer und AstraZeneca und Moderna im Einsatz. 

Ich habe eine besondere gesundheitliche Situation. Sind Ausnahmen von der Impfreihenfolge möglich?

Nein, leider nicht, Sie müssen abwarten, bis die Gruppe, zu der Sie gehören an der Reihe ist. Zu Beginn können sich nur bestimmte Personengruppen impfen lassen. Wenn Sie nicht zu den jeweils aktuell berechtigten Personen gehören, können Sie noch keine COVID-19-Impfung erhalten. Wenn aber demnächst hoffentlich mehr Impfstoff zur Verfügung steht, werden die Impfempfehlungen angepasst.
Es geht nun darum, die geringen Mengen Impfstoff so einzusetzen, dass wir alle den größten Nutzen haben. Im ersten Schritt also den Menschen einen Impfstoff zur Verfügung zu stellen, die ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben und deren direkte Kontakte.

Sprechen Sie mit Ihren persönlichen Kontakten oder auch mit Ihrem Hausarzt darüber, wie Sie sich zunächst anderweitig vor einer Infektion mit Covid-19 schützen können.Die weitere Ausbreitung von SARS-CoV-2 kann durch gemeinsame Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen verhindert oder zumindest verlangsamt werden.

(Abstand halten - Hygiene beachten - Maske tragen + Lüften + Corona-App nutzen)