Hilfsnavigation
Sprache 


Seiteninhalt

Neubau Elisabeth-Selbert-Schule 

Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Informationen und News zum Zentralisierungsneubau der Elisabeth-Selbert Schule (ESS) in Hameln auf dem Linsingen-Gelände.

Auf dem Gelände der ehemaligen Linsingen Kaserne in Hameln wird das neue Schulgebäude der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) gebaut. Derzeit sind die Schüler der ESS in drei verschiedenen Standorten in Hameln untergebracht: am Münsterkirchhof, am Langen Wall und an der Thibautstraße. Diese drei Standorte werden sich nach Abschluss der Bauarbeiten im Neubau an der Süntelstraße finden. Am 02. August 2024 soll die Nutzung des neuen Gebäudes beginnen. 

Eine Sammlung aller Pressemitteilungen rund um das Thema sind unter "Links" zu finden. 

 

Aktueller Stand des Projektes

2018

Am 23.05.2018 ist der Grundstückskaufvertrag für die Linsingen Kaserne notariell beurkundet worden. Damit hat sich der Landkreis eine Teilfläche von ca. 58.420 m² aus dem insgesamt 122.453 m² großen Areal für den Neubau der ESS gesichert. Der Kaufpreis betrug 335.475 €. 

2019

Die Abrissarbeiten sind gemeinsam von Landkreis, Stadt und GSW im Rahmen eines Offenen Verfahrens EU-weit ausgeschrieben worden. Nach Prüfung und Wertung der vorliegenden Angebote wurde der Auftrag zum Abbruch an das Abbruchunternehmen Freimuth aus dem Landkreis Cuxhaven vergeben. 

Der bauzeitliche Ablauf der Arbeiten steht noch nicht bis ins Detail fest. Der Auftraggeber hat eine Terminplan vorgegeben, die detaillierte Bauablaufplanung erfolgt durch den Unternehmer, jedoch in Abstimmung mit dem Auftraggeber und dem in unserem Fall begleitenden Ingenieurbüro. Diese Bauablaufplanung wird regelmäßig überprüft fortgeschrieben und bei Bedarf angepasst.

Wie geht es weiter...

Um die Schule für einen zukunfts- und nutzergerechten Betrieb zu planen und anschließend zu bauen und dann über Jahrzehnte effizient zu betreiben, werden die weiteren technischen, wie schulspezifischen Planungen mit Unterstützung eines von einem externen Beraters erstellt. Hierzu wurde ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 und § 14, Absatz 3, Nr. 3, der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge, kurz Vergabeverordnung – VgV, durchgeführt.
Für die Planung und den Bau der neuen Gebäude wird eine umfangreiche Ausschreibung an einen Totalunternehmer (TU) erfolgen. Der Totalunternehmer übernimmt dabei die Planung und die anschließende Bauausführung bis zur nutzungsbereiten Übergabe an den Auftraggeber. 

 

FAQs - Fragen und Antworten zum Neubau der ESS

Wie geht es nach dem Abriss weiter?

Bereits seit Anfang des Jahres 2019 und auch begleitend zu den Abbrucharbeiten wird parallel mit den weiteren Planungen für den Neubau der Elisabeth-Selbert-Schule begonnen. Diese Planungen beinhalten das Schulgebäude, als auch andere Gebäudeteile (Parkhaus und Sporthalle) und die Geländegestaltung an sich. Die Überlegungen, wie mit der Sporthalle umgegangen wird, steht noch nicht fest. Hierzu gibt es Überlegungen, diese ggfs. in eine Multifunktionshalle zu integrieren. Der Vorteil bei diesen „Mehrfachnutzungsgebäuden“ liegt darin, dass man diverse Nutzungsmöglichkeiten, teilweise auch zeitgleich, in einem Gebäude vereinen kann. Diese Bau- und Nutzungsweise erspart in der Nutzungsphase Betriebs- und Unterhaltungskosten, weil ein komplettes Bauwerk entfallen kann. Zudem bietet ein Multifunktionsgebäude die Möglichkeit einer Baufeldsparenden Gestaltung, was wiederum dazu führt, das weniger Fläche versiegelt werden muss. Allerdings sind die Überlegungen hierzu noch im ersten Grobstadium und werden im weiteren Planungsprozess immer wieder angepasst und die Randbedingungen neu bewertet.  

Werden alle Gebäude der alten Kaserne abgerissen?

Abgebrochen werden grundsätzlich alle auf dem Gelände aufstehende Gebäude, bis auf das Stabsgebäude mit der prägnanten Uhr auf dem Dach, das benachbarte Offiziersgebäude und die Kantine. 

Wie lange werden die Abbrucharbeiten dauern?

Die Abbrucharbeiten werden nach derzeitigem Stand circa neun Monate dauern. Mit einer Fertigstellung, das heißt einer abgeschlossenen Baufeldräumung des gesamten Geländes, bis auf die beschriebenen aufstehenden Gebäude, ist grob gesagt im Sommer 2020 zu rechnen.

Müssen die Anwohner rings um das Gelände mit viel Baustellenlärm rechnen?

Die Anwohner rings um das Gelände müssen sich auf ein erhöhtes Verkehrsaufkommen an Baustellenfahrzeugen einstellen. Die Abbrucharbeiten werden über den Tag (ca. 06:00 bis ca. 20:00 Uhr Mo-Fr und am Samstag bis  14:00 Uhr) erfolgen.  Das anfallende Abbruchmaterial wird per LKW über das Haupttor (ehemals Wache) an der Süntelstraße abgefahren. Über dieses Tor erfolgt die gesamte Baustellenandienung. Straßen müssen hierfür nicht gesperrt werden, da die Abbrucharbeiten auf dem schon jetzt eingefriedeten Gelände erfolgen. Während der Abbrucharbeiten ist es nicht vollständig auszuschließen, dass es zu erhöhten Lärm und Staubentwicklungen kommen kann. Es liegt dabei in der Natur von Abbruch- und Baustellenarbeiten im Allgemeinen, dass nicht von einer gänzlich geräuschlosen Abbruchphase auszugehen ist.  Durch die bautechnisch bekannte und erprobte Abbruchmethode Mittels einer Abbruchzange, die an einem Bagger befestigt ist,  werden sich die Lärm- und staubemissionen in einem vertretbaren  Rahmen halten.

Wie werden die Gebäude abgerissen und was passiert mit dem anfallenden Abbruchmaterial?

Die aufstehenden und abzubrechenden Gebäude werden durch Baggergreifer abgetragen. Diese Bagger sind mit einer großen hydraulischen Zange, einem Greifer oder ähnlichen Spezialgerät ausgerüstet und „knabbern“ die Gebäude von her ab. Die versiegelten Flächen werden mit Bagger aufgebrochen. Das anfallende Abbruchmaterial wird direkt vor Ort auf dem Gelände zwischengelagert und mittels Brecher zerkleinert. Bei diesem Brechvorgang wird das abgebrochene Material zudem sortiert. Die einzelnen Bestandteile, zum Beispiel Steine, Holz, Metall etc. werden separiert und entsprechend abtransportiert. Auf diese Weise ist ein Baustoffrecycling, so weit möglich, gewährleistet.

Die aufstehenden Gebäude werden bis unter die Sohlplatte abgebrochen. Das heißt auch die Keller werden mit entnommen. Die dabei entstehenden Baugruben werden mit dem auf der Baustellen gebrochenen Abraummaterial wieder verfüllt. Das Material wird lagenweise eingebaut. Das heißt dass während des Einbaus das Material in definierten Sichtdicken eine Zwischenverdichtung erfolgt. Dies ist erforderlich, um die sonst nachfolgenden Bodensätzungen (Konsulidierungen) zu vermeiden. Auf diese Weise wird das ohnehin vorhandene Material grösstenteils vor Ort wieder verwendet und braucht nicht abtransportiert und anderen Orts entsorgt werden. Dies spart Zeit, Kosten und durch die entfallenen Transporte und das Wiederverwenden des Materials werden Resourcen geschont.

-