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09.02.2018

Notruftag am 11.2.

Am 11.2. ist EU-weiter Notruftag – denn die 112 ist in Europa der einheitliche, kostenfreie, direkte Draht zu schneller und zuverlässiger Hilfe.

Im Falle eines Notfalles hilft „Ruhe bewahren“ den Hilfesuchenden nur bedingt weiter. Schnell überschlagen sich die Ereignisse und es wird die 112 gewählt, um in kürzester Zeit Hilfe zu bekommen.

Doch wann genau handelt es sich um einen Notfall? Könnte es sich nicht vielleicht auch um einen Fall für die Notfallpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst handeln?

Bei einem Krankheitsfall mit dem der Betroffene eigentlich zum Hausarzt gehen würde und dessen Behandlung nicht bis zum nächsten Werktag bzw. der nächsten Sprechstunde warten kann, erhält man Hilfe in der Notfallpraxis oder vom ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Die Notfallpraxis für den Landkreis Hameln-Pyrmont befindet sich in der Notaufnahme des Sana Klinikums in Hameln, der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter der Telefonnummer 116117 bundesweit zu erreichen.

Handelt es sich allerdings um schwere Verletzungen oder lebensbedrohliche Erkrankungen wie Bewusstseinsverlust, akute Lähmungserscheinungen oder akute Vergiftungen dann muss schnelle Hilfe unter 112 gerufen werden.

Wenn die 112 gewählt wurde, kommt es vor allem auf präzise Angaben zum Notfallgeschehen an, diese sind für eine Alarmierung von Einsatzkräften ganz gleich welcher Art zwingend erforderlich! Der Leitstellendisponent muss wissen, wo genau der Notfall passiert ist, wer anruft und was passiert ist.

Entscheidend ist letztlich, keine Zeit zu verlieren. Gerade deshalb muss der Anrufer dem erfahrenen Disponenten und seiner Gesprächsführung vertrauen und den Anweisungen Folge leisten, das heißt:

  • genau zuhören, was der Disponent fragt
  • kurz und knapp auf die jeweils gestellte Frage antworten
  • Abwarten, bis der Disponent das Gespräch beendet

„Auf diese Weise kommen wir am Schnellsten zueinander und den Betroffenen kann am Besten geholfen werden“, betont Jürgen Bitterling, Leiter für Feuerwehr u. Rettungsdienst in der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland.

Aus Sicht von Bitterling ist schon viel erreicht, wenn jemand den Notruf 112 wählen muss und sich bei der Frage „Wo genau ist der Notfallort?“ grob an diese Anweisungen erinnert.