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12 Neubürgerinnen und Neubürger im Landkreis Hameln-Pyrmont

Bei der dritten Einbürgerungsfeier in diesem Jahr hat der Erste Kreisrat Carsten Vetter zwölf Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber aus Syrien, Griechenland, Schweden, Türkei, Libanon, Indien, Pakistan, Kroatien und dem Kosovo im Kreishaus begrüßt, um ihnen im Anschluss an das abgeleistete Bekenntnis zum deutschen Grundgesetz die Urkunden auszuhändigen, die sie von nun als deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ausweisen.

In seiner Rede unterstrich Vetter die weit reichende Bedeutung dieses besonderen, wohl einmaligen Aktes, mit dem sich die Neubürger für die deutsche Staatsangehörigkeit und damit für einen mitunter langen, hürdenreichen Weg entschieden haben, der jetzt mit der Einbürgerung den gewünschten Abschluss findet. Große Anerkennung zollte er auch denen, die sich für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit aus der ihres Herkunftslandes entlassen lassen mussten.

„Ich habe sehr großen Respekt vor Ihrer Entscheidung. Sie sind ein gutes Beispiel, dem hoffentlich noch viele Menschen, vielleicht sogar mit Ihrer Unterstützung, hier im Landkreis Hameln-Pyrmont folgen werden“, so Vetter. Er wünschte den zwölf Neubürgerinnen und Neubürgern „Zufriedenheit, dass Sie stets mit offenen Armen empfangen werden und hier ihre Zukunft finden mögen.“

Der Erste Kreisrat blickte aber auch auf die aktuelle Flüchtlingssituation und beschrieb die derzeitige Lage, die sich vor allem durch die seit Sonntag angereisten, rund 450 Neuankömmlinge in der Hamelner Linsingen Kaserne ergibt. „In kürzester Zeit ist es gelungen, für die Grundbedürfnisse dieser Frauen, Männer und Kinder zu sorgen. Sie haben eine gute Unterkunft, Nahrung und Kleidung.“

Er zeigte sich tief beeindruckt von der enormen Spendenbereitschaft und das Engagement der Bürgerinnen und Bürgern und dankte allen, die ihren Beitrag zur Unterstützung der Flüchtlinge leisten und schon geleistet haben.