Hilfsnavigation
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Seiteninhalt
16.12.2025

Assistenzhunde sind beim Landkreis Hameln-Pyrmont ausdrücklich willkommen

Neues Maßnahmenpaket für mehr Inklusion und Barrierefreiheit 

Die Kreisverwaltung Hameln-Pyrmont macht einen wichtigen Schritt in Richtung mehr Inklusion und Barrierefreiheit: Ab sofort ist die Verwaltung offiziell eine assistenzhundefreundliche Kommune und wird Teil der Zutrittskampagne des Vereins „Pfotenpiloten“.

Mit mehreren sichtbaren und organisatorischen Maßnahmen erleichtert der Landkreis den Zugang für Menschen mit Assistenzhunden und setzt gleichzeitig ein gesellschaftliches Signal für mehr Teilhabe.

Assistenzhunde sind gehorsame, gut ausgebildete Hunde, die an einer Kenndecke, Führgeschirr und Halstuch zu erkennen sind.  Diese besonderen Hunde unterstützen Menschen mit Behinderungen in verschiedenen bedeutenden Lebensbereichen. Bei Sehbehinderung führen sie um ein Hindernis herum und zeigen Gefahren an, bei eingeschränkter Mobilität bringen sie Dinge und können Türen öffnen und schließen und bei Epilepsie können sie Medikamente bringen und Hilfe holen. Viele Menschen sind auf diese speziell ausgebildeten Hunde, die noch viel mehr können,  angewiesen, um an einem selbstbestimmten Leben teilzunehmen.

Um diese Teilhabe konsequent zu fördern, werden in den Dienstgebäuden des Kreises gut sichtbare Aufkleber mit dem Hinweis „Assistenzhunde willkommen“ angebracht, Diese werden bewusst neben dem allgemeinen Hundeverbotsaufklebern platziert, um Missverständnisse zu vermeiden und die gesetzlich verankerten Zutrittsrechte klar hervorzuheben. 

Ergänzend wird Informationsmaterial über Assistenzhunde in den Eingangs- und Wartebereichen ausgelegt, um Bürgerinnen, Bürger und Mitarbeitende über die Aufgaben und Bedeutung dieser speziell ausgebildeten Tiere aufzuklären.

Die Entscheidung zur offiziellen Anerkennung als assistenzhundefreundliche Kreisverwaltung wird von der Verwaltungsleitung ausdrücklich unterstützt.

„Assistenzhunde ermöglichen Menschen mit Behinderungen ein hohes Maß an Selbstbestimmung, Sicherheit und Teilhabe. Für uns als Kreisverwaltung ist es wichtig, diese Unterstützung nicht nur zu akzeptieren, sondern aktiv zu fördern. Deshalb heißen wir Assistenzhunde in unseren Einrichtungen ausdrücklich willkommen. Dies ist ein Beitrag zu mehr Chancengleichheit – und ein Zeichen dafür, dass Barrierefreiheit und Inklusion bei uns nicht nur Worte, sondern gelebte Praxis sind. Das ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern Ausdruck unserer Haltung für Respekt, Teilhabe und Barrierefreiheit“, sagt Michael Dittrich, Leiter des Amtes für Jugend und Inklusion.

Mit diesem Schritt schließt sich der Kreis einer wachsenden Zahl von Kommunen an, die sich aktiv als assistenzhundefreundlich auszeichnen lassen und damit bundesweit ein positives Signal für eine inklusive Verwaltungskultur setzen. 

Weitere Informationen zu Pfotenpiloten gibt es unter: "Weg frei für Assistenzhund-Teams Pfotenpiloten"