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27.05.2016

Bedrohungslage im Kreishaus konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden!

Am Freitagmorgen kam es für eine Mitarbeiterin in ihrem Büro im Team Soziale Hilfen zu einem Zwischenfall, in dessen Verlauf ein Leistungsempfänger, der schon in der Vergangenheit mehrfach auffällig war und polizeibekannt ist, erneut aggressiv wurde.

Die Mitarbeiterin hatte bereits im Vorfeld den Sicherheitsdienst eingebunden weil bekannt war, dass der Mann, ein geduldeter Asylbewerber afrikanischer Herkunft, zu aggressivem Verhalten neigt. Aufgrund einer psychischen Erkrankung war er schon mehrfach in stationärer Behandlung.

Als der Mann im Büro der Sachbearbeiterin schon zu Beginn des Gespräches aggressiv reagierte, stellte sich der Sicherheitsdienst zwischen die Mitarbeiterin und ihn. Als er der Aufforderung, den Raum zu verlassen, nicht nachkam, musste der Sicherheitsdienst bis zum Eintreffen der Polizei den Täter sichern.

„Zum Glück waren die Einsatzkräfte sowohl vom Sicherheitsdienst als auch von der Polizei sehr schnell zur Stelle, um der Mitarbeitenden zu helfen und die gefährliche Situation unter Kontrolle zu bringen“, so Landrat Tjark Bartels, der sich bereits wenige Minuten nach den Geschehnissen vor Ort über die genaue Lage informiert hat. „Ich bin vor allem froh und erleichtert, dass die Mitarbeiterin unverletzt geblieben ist. Auch wenn Bedrohungslagen dieses Ausmaßes selten sind, hat sich die Präsenz eines Sicherheitsdienstes bewährt.“

Der Täter, bei dem eine akute Suizidgefährdung zu befürchten ist, ist zunächst in Gewahrsam der Polizei.