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Der Landkreis und die Kreisfeuerwehr machen Rechtsextremismus in der Feuerwehr zum Thema

Am Sonntag hat sich die Nachricht verdichtet, dass es sich bei einem Täter um ein Mitglied der freiwilligen Feuerwehr handeln könnte.

Die Feuerwehr in Salzhemmendorf hat nicht nur das Feuer binnen Minuten gelöscht, es waren am Freitag auch eine große Zahl uniformierter Feuerwehrleute unter den Demonstranten für gute Nachbarschaft.

Der Landkreis vertraut darauf, dass die zuständige Gemeinde und die Gemeindefeuerwehr schnell die richtigen Schritte einleitet und die betroffenen Personen aus dem Dienst entfernt, sofern der Verdacht bestätigt wird.

Seitens des Kreises wird in Absprache mit dem Kreisbrandmeister das Thema in einer kurzfristigen Sonderschulung aufgegriffen.

Schon in der Vergangenheit gab es intensive Schulungen gezielt zum Thema „Rechtsextremismus“ (Gefahrengruppen, Nutzung hierarchisch organisierter Vereine/Verbände, Einfallstor „Demokratie-Skepsis“ – soziale Bindungen – Zukunftsängste, Symbole der Extremisten) als Teil der landesweiten Aktion "Löschangriff gegen Rechts" des Landesfeuerwehrverbandes. Derzeit läuft im Rahmen dieser Aktion das Projekt „Demokratie und Toleranz“. Auch 2014 beteiligten sich mehrere Jugendwehren an der Aktion „1000 km gegen Rechts“

Es wird noch in diesem Herbst eine Veranstaltung in Absprache mit dem Kreisbrandmeister geben, bei der sowohl aktuelle Vorträge zur Rechtsextremismusforschung das Erkennen von rechter Unterwanderung erleichtern werden als auch einen Workshop, bei dem diesbezügliche Erfahrungen ausgetauscht werden, allgemeingültige Hilfestellungen und eine gemeinsame Positionierung erarbeitet werden.

Die Feuerwehr hilft dem Nächsten und ist ein wichtiger Baustein in der Integrationsarbeit - und wird immer wichtiger. Wer versucht, die Feuerwehr zu beschädigen, sie für Propaganda zu mißbrauchen oder im Gegensatz zur demokratischen Verfassung steht und eine menschenfeindliche Gesinnung zeigt, hat dort keinen Platz.