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03.01.2019

Die Öffis sind dicht am Kunden dran!

2018 wurde in Kooperation mit der KAW eine ÖPNV-Marktforschung durchgeführt. Einige Kun­den­­wünsche konnten bereits erfüllt werden.  

 

An der im Abfallkalender der KreisAbfallWirtschaft (KAW) einge­legten nichtrepräsentaiven Marktforschung nahmen insge­samt 238 Personen teil. Größte Teilnehmergruppen waren Berufstätige (43%) und Rentner (42%).

Einige wichtige Wünsche der Teilnehmer konnten schon berücksichtigt werden. Beispiele (Mehrfachnennungen möglich):

- 56% der Befragten nutzen regelmäßig Busse, 23% Busse und Bahnen. Rund 48% der Nicht- und Gelegenheitsnutzer würden Busse und Bahnen häufiger nutzen, wenn die Bus- und Bahntarife besser harmonisiert und einfacher würden. u Die Öffis hatten und haben sich dieses Themas angeno­mmen. Am 1.1.2018 wurde das Nieder­sachsenticket auch bei den Öffis anerkannt. Seit dem 9.12.2018 werden weitere Bahntickets in den Bussen anerkannt. Für 2019/20 soll der Vertrieb zwischen Öffis, Landestarif und GVH vereinfacht werden.

- 39% der Nicht- und Gelegenheitsnutzer empfinden die Bus- und Bahnpreise zu teuer. Die Bahn wird dabei deutlich teurer wahrgenommen. Bei den regelmäßigen Nutzern bringen hingegen nur 7% Verbessungswünsche zu Preis und Angebot vor. u Die regelmäßigen Nutzer profitieren insbesondere über die Monatskarten- und Abo-Tarife (ab 22,92 € pro Monat). Darüber hinaus wurde Öffi-Tarif weiter vereinfacht (z. B. Wegfall 4er Karte und MobilCard).

- 83% der Befragten kommen zu Fuß zur Bushaltestelle. Dies deutet auf recht gute Lagen der Bushaltestellen hin. Darüber hinaus kommen über 50% der Befragten mit dem Bus zum Bahnhof. u Die Öffis haben im Laufe der Jahre die Fahrpläne immer besser auf die Bahn abstimmen können. Die am 9.12.2018 eingeführte Anschluss­mobilität verbessert die Verknüpfung von Bus und Bahn zusätzlich.

- 44% nutzen Busse und Bahnen regelmäßig pro Woche, 42% nur gelegentlich oder nicht. u Mit dem ab 2017 um durchschnittlich 36% abgesenkten Öffi-Tarif lohnt sich das Busfahren.

- Die Nutzung des Busses im Bereich außerhalb von Ausbildung und Arbeit (38%) hat an Bedeutung zugenom­men. Die Reiseanlässe Freizeit, Arztbesuche und Einkau­fen machen durchschnittlich 54% der Nennungen aus. Dies erklärt, warum es bei der Nutzung der Öffi-Busse im Sommer nicht zu den üblichen Umsatzeinbrüchen kam.

- Die Zufriedenheit mit dem Bus ist recht gut. Die Tarifreform hat dazu sicherhlich einen gewichtigen Teil beigesteuert. Am wenigsten gut wird das Fahrplanangebot (in der Fläche) beurteilt. Die Bahn schneidet hinsichtlich der Zufriedenheit schlechter als der Bus ab.

Hinweis: Das Kundenbarometer 2018 hat die Öffis erneut mit Bestnoten ausgestattet. Die Globalzufriedenheit verbesserte sich für 2018 nochmals auf jetzt 2,61 (Branchendurch­schnitt 2,88). Die Öffis haben weiterhin bundesweit die Vorreiterrolle im Bereich Tarif. In den Kategorien Preis-Leistungs-Verhältnis, Tarif­system und Fahrkartensortiment wurde jeweils deutlich der erste Platz belegt. 2018 wurde zusätzlich die telefonische Auskunft der Mobilitätszentrale ausgezeichnet. Optimierungsbedarf besteht hingegen noch bei den Störungsinformationen, der Ausstattung an den Haltestellen und der Fahrplantaktung (in der Fläche). u Hier setzen Projekte wie der Ilsetalbus an, der Linien- und Bedarfsver­kehre integriert anbietet und dadurch zusätzliche Fahrplan­angebote schafft.

Die Öffis verschicken in diesen Tagen an die Gewinner des an die Umfrage gekoppelten Gewinnspiels kleine Weihnachtsgeschenke in Form von z. B. Fahrscheingutscheinen.