Erschreckendes Ausmaß in Kirchohsen: Über 450 Geschwindigkeitsverstöße an einem Tag
Die Ergebnisse der semistationären Geschwindigkeitsmessung an der Hauptstraße in Kirchohsen in Höhe der Bushaltestelle sind alarmierend: Innerhalb von nur sechs Messtagen wurden 2.204 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
Das entspricht im Durchschnitt 367 Verstößen pro Messtag.
Dabei wurden an mehreren Messtagen mehr als 400 Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert. Allein am 26.08.2026 waren es 458 Verstöße. Noch erschreckender ist der Blick auf die höchste gemessene Geschwindigkeit sowie das Verhalten des Fahrzeugführers: Ein Fahrzeug wurde bei erlaubten 30 km/h mit 73 km/h gemessen – eine Überschreitung um 43 km/h. Besonders dreist: Während der Messung zeigte die fahrzeugführende Person den Mittelfinger. Neben den erheblichen Konsequenzen für die vorsätzliche Geschwindigkeitsüberschreitung muss in diesem Fall auch mit einem Strafverfahren wegen der beleidigenden Geste gerechnet werden.
„Die Zahlen sind gleichermaßen alarmierend wie erschreckend. Wenn an einer einzigen Messstelle innerhalb weniger Tage mehr als 2.200 Geschwindigkeitsverstöße in der 30er Zone festgestellt werden, zeigt das sehr deutlich, dass die zulässige Geschwindigkeit von zahlreichen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern nicht eingehalten und mindestens fahrlässig die Verkehrssicherheit gefährdet wird“, so Frau Seyfarth, Leiterin des Straßenverkehrsamt des Landkreises Hameln-Pyrmont.
Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an dieser Stelle weiterhin mit dem Ziel, die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer für die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu sensibilisieren und damit einen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit zu leisten, überwacht werden muss.
