Grundsteinlegung für das neue Schulzentrum Emmerthal
Landkreis und Gemeinde feiern wichtigen Baufortschritt
Mit der Grundsteinlegung für das neue Schulzentrum in Emmerthal haben der Landkreis Hameln-Pyrmont und die Gemeinde Emmerthal am Dienstag, 21. April 2026, einen weiteren wichtigen Meilenstein bei einem der größten Bauprojekte des Landkreises gefeiert.
Vor gut einem Jahr war am 25. März 2025 mit dem ersten Spatenstich der Startschuss für den Neubau gefallen. Seitdem sind die Arbeiten auf der Baustelle deutlich vorangeschritten. Die Erd- und Rohbauarbeiten werden noch im April abgeschlossen.
Die Grundsteinlegung wurde dabei gezielt als Ersatz für ein klassisches Richtfest gewählt, da das Gebäude ohne Holzdachstuhl errichtet wird.
„Die Grundsteinlegung für das Schulzentrum Emmerthal ist ein weiterer Meilenstein für eines der größten Bauprojekte des Landkreises Hameln-Pyrmont. Gemeinsam mit der Gemeinde Emmerthal realisieren wir hier ein hochmodernes Schulgebäude für bis zu 850 Schülerinnen und Schüler“, betonte Landrat Dirk Adomat in seinem Grußwort.
Das neue Schulzentrum entsteht als gemeinsames Projekt des Landkreises Hameln-Pyrmont und der Gemeinde Emmerthal. Geplant ist ein modernes und zukunftsfähiges Schulgebäude mit 34 allgemeinen Unterrichtsräumen sowie zahlreichen Fachräumen, das künftig in einem gemeinsamen Bildungshauskonzept die Grundschule der Gemeinde Emmerthal und die weiterführende Schule des Landkreises Hameln-Pyrmont beherbergen wird.
Für den Landkreis Hameln-Pyrmont ist das Bauprojekt von besonderer Bedeutung. Die Johann-Comenius-Schule ist ein wichtiger Bestandteil des Bildungsangebots im Landkreis. Moderne Schulgebäude und gute Lernbedingungen in allen Städten und Gemeinden sind eine wesentliche Voraussetzung für eine starke Bildungslandschaft.
„Mit dem Neubau investieren wir in die Bildung von Kindern und Jugendlichen und damit in unsere Zukunft“, so der Landrat.
Auch in den kommenden Monaten wird auf der Baustelle weiter intensiv gearbeitet. Der Dachdecker hat bereits mit der Notabdichtung der obersten Geschossdecke begonnen. Parallel werden die Holzfassaden einschließlich der Klassenraumfenster in modularer Fertigteilbauweise vorbereitet und anschließend in den Rohbau eingesetzt.
Die verglasten Pfosten-Riegelfassaden in den Eingangsbereichen sowie in den Mittelzonen vor den Klassenräumen werden voraussichtlich ab April 2026 vor Ort montiert. Die Balkone vor den Holzfassaden folgen jeweils im Anschluss an die Fassadenmontage.
Die weiteren Ausbaugewerke schließen sich schrittweise an – beginnend im Bauteil C, dem Klassenraumtrakt der Grundschule, bis hin zum Bauteil A an der Neuen Straße.
Auch im Bereich der Außenanlagen geht es voran: Ab Mai 2026 sollen der provisorische Lehrenden-Parkplatz sowie der Giebelbereich der Gemeindesporthalle an der Sültstraße ihr endgültiges Erscheinungsbild erhalten.
Wenn die Arbeiten weiterhin planmäßig verlaufen, ist der Umzug in das neue Schulzentrum nach aktueller Einschätzung der Architekten zum Jahreswechsel 2027/2028 vorgesehen.
