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14.10.2020

LNVG signalisiert gute Aussichten für die S 5

In Begleitung von den beiden Landtagsabgeordneten Ulrich Watermann und Petra Joumaah sowie Hamelns Oberbürgermeister und der Bürgermeister von Bad Pyrmont, Bad Münder und Emmerthal war Landrat Dirk Adomat in der letzten Woche bei der LNVG in Hannover, um sich dort über die angedachten, künftigen Veränderungen der Bahnanbindung für den Bereich Hameln-Pyrmont detailliert informieren zu lassen. Ein Termin, der sich gelohnt haben dürfte. „Denn unterm Strich soll das Angebot im Schienenpersonennahverkehr auf der Strecke Hannover – Hameln – Bad Pyrmont – Paderborn ausgeweitet bzw. verbessert werden“, betont Adomat. Konkret sollen zusätzliche Haltepunkte für die S 5, weiterhin kurze Reisezeiten nach Hannover sowie die Verbindung des Landkreises Hameln-Pyrmont zum Flughafen Hannover-Langenhagen in Einklang gebracht werden.

Ein langfristiges Zielkonzept der LNVG sieht nach derzeitigen Planungsstand u. a. vor, die Linie S 5 weiterhin in der heutigen Taktdichte verkehren zu lassen als ergänzendes System bis Bad Pyrmont sowie die heutige Express-SBahn-Linie S 51 dann als Regionalexpress (RE) stündlich von montags bis sonntags (bisher montags bis freitags) auf der Linie Flughafen – Hannover – Paderborn mit Halt in Hameln und Bad Pyrmont anzubieten. Einen Einschnitt wird es für Reisende aus Bad Münder und Emmerthal geben, da der Flughafen Hannover-Langenhagen nicht mehr direkt, sondern nur über einen bahnsteiggleichen Umstieg in Hannover erreicht werden kann.

Die Umsetzung dieser Angebotskonzeption der LNVG, die auch im Deutschlandtakt berücksichtigt ist, hängt auch von der Inbetriebnahme von einem oder mehreren Haltepunkten ab und wird frühestens ab 2025 zum Tragen kommen.

Die LNVG möchte auf Grundlage dieser Konzeption die Planungen mit der Region Hannover und dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe konkretisieren und im Dialog mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont weiterentwickeln. Erst am 1. September 2020 hatte der Kreistag eine Resolution beschlossen, wonach sich Landrat Dirk Adomat mit allen Möglichkeiten dafür einsetzen soll, dass die geplanten Änderungen im Entwurf des Nahverkehrsplans 2020 der Region Hannover nicht zulasten des Landkreises Hameln-Pyrmont und der kreisangehörigen Städte Hameln, Emmerthal, Bad Pyrmont und Bad Münder zum Tragen kommen.

Dieses Vorhaben hat der Landrat mit Schreiben vom 4. September 2020 an den niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Bernd Althusmann, das u. a. auch an die Region Hannover und an die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) gegangen ist, untermauert und um tatkräftige Unterstützung gebeten.

„Ich bin sehr zufrieden, dass wir so zeitnah von der LNVG und dem MW gehört wurden, da dieses Thema bei den Menschen in der Region für großen Unmut gesorgt hat. Auch vom MW liegt mir ein Antwortschreiben seit dem 25. September 2020 vor. Darin heißt es u. a., dass die Bedürfnisse aller Partner und Regionen berücksichtigt werden sollen. Und danach sieht es erfreulicherweise zum jetzigen Zeitpunkt auch für mich aus“, so Adomat abschließend.