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19.01.2016

Müllabfuhr im Winter

Nicht nur auf dem Kalender ist Winter: Voraussichtlich noch bis zum Wochenende hält auch winterliches Wetter mit Dauerfrost das Weserbergland fest im Griff. Alle Jahre wieder stellen Eis und Schnee auch für die Müllabfuhr eine besondere Herausforderung dar.

Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ist das Anfrieren der oftmals feuchten Abfälle in den Biotonnen nicht immer vermeidbar, so dass es nicht immer gelingt, alle Tonnen vollständig zu entleeren. Wenn die Abfälle bei starken Minusgraden in der Tonne festfrieren, hilft alles Rütteln mit der Schüttung nichts: Der Bioabfall fällt beim Entleerungsvorgang nicht heraus. Selbst durch ein mehrfaches Anschlagen der Tonnen können die festgefrorenen Abfälle nicht gelöst werden, eher werden durch ein zu hartes Anschlagen die Behälter beschädigt. Hilfreich für den Entleerungsvorgang ist hier das Einschlagen von Bioabfällen in Zeitungspapier. Abhilfe kann möglicherweise schaffen, wer seine Mülltonne bis zur Bereitstellung zur Abfuhr in der Garage, dem Keller oder einem Schuppen frostfrei unterstellt.

Auf Grund der erschwerten Verkehrsbedingungen, insbesondere bei Glätte und auf abschüssigen Straßen, kann es gelegentlich zu zeitlichen Verzögerungen bei der Abfuhr kommen.

„Unter Umständen kann es im Einzelfall deshalb auch vorkommen, dass vereiste Straßen nicht mehr befahrbar sind und die Abfuhr daher nicht termingerecht erfolgen kann. Dafür bitten wir um Verständnis“, so Sabine Thimm, Betriebsleiterin der Kreisabfallwirtschaft (KAW).

Um unter diesen Wetterumständen die Abfuhren so reibungslos wie möglich zu gestalten, zählt die KAW auf ihre Kundschaft:

„Die Begehbarkeit der Wege ist für unsere Müllwerker besonders wichtig. Unterstützen Sie bitte unsere Arbeit und denken Sie daran, auf Wegen und Standplätzen das Räumen von Schnee und das Streuen bei Eis und Glätte rechtzeitig durchzuführen“, erklärt Thimm.

Fragen zur Abfallentsorgung nicht nur im Winter beantwortet die Abfallberatung der KAW montags bis donnerstags von 7.30 bis 17.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 16.00 Uhr in der Ohsener Str. 98 in Hameln sowie am Telefon unter (05151) 9561-36/ -30.