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12.01.2016

Polizei gibt Entwarnung nach erneuter Amok-Androhung in Hameln

Für Kreisrätin Petra Broistedt sind „Amokdrohungen kein Spaß!" Sie verunsichern Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler, verursachen hohe Kosten und binden Einsatzkräfte.

"Die Sicherheit an unseren Schulen hat für uns oberste Priorität. Der Landkreis Hameln-Pyrmont nimmt deshalb jede Drohung ernst und meldet sie der Polizei, die vor Ort im Einzelfall entscheidet, was zu tun ist. Und wir zögern auch nicht, die Kosten umgehend an den Verursacher weiterzuleiten. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein, der einen Fehlalarm für einen Spaß hält.“, so Broistedt.

Hier die Abschlussmeldung der Polizei zur heutigen Amok Bedrohung an der Eugen Reintjes Schule:

Wie bereits berichtet ist nach einer Amok-Ankündigung das Gebäude der Eugen-Reintjes-Schule in Hameln geschlossen und von Polizeikräften mit Diensthunden durchsucht worden.

Die umfangreichen, bis 12.00 Uhr andauernden Durchsuchungsmaßnahmen sind bereits abgeschlossen; es konnten weder Personen noch gefährlichen Gegenstände aufgefunden werden. Nach Beendigung der Maßnahmen wurde der Schulbetrieb nicht wieder aufgenommen.

Gegen den bislang unbekannten Verfasser der Amok-Ankündigung wird wegen eines Straftatbestandes (Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, § 126 StGB) ermittelt. Das Gesetz sieht für diesen Straftatbestand eine Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren vor. Neben den strafrechtlichen Konsequenzen muss der Verursacher mit der Auferlegung der erheblichen Einsatzkosten rechnen.

Das Fachkommissariat 3 der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden hat die Ermittlungen aufgenommen.