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15.12.2015

Sparkasse Weserbergland ermöglicht Flüchtlingen Kontoeröffnung

Für Flüchtlinge war es bislang nicht leicht, ein Konto zu eröffnen – teilweise sogar unmöglich. Ohne ein Konto jedoch ist Teilhabe am Wirtschaftsleben in Deutschland nur schwer möglich. Vieles in Deutschland funktioniert nur noch via Überweisung oder Abbuchung.

"Ein Bankkonto ist für viele weitere Integrationsschritte eine wichtige Voraussetzung.", so Kreisrätin Petra Broistedt. „Ich bin daher froh, dass mit der Sparkasse Weserbergland jetzt ein Verfahren abgestimmt werden konnte, welches es den Flüchtlingen ermöglicht, auf einem relativ unkomplizierten Weg ein Konto zu eröffnen.“, so Broistedt weiter.

Das von der Sparkasse Weserbergland für diesen Zweck angebotene Girokonto wird als Bürgerkonto mit Sonderabsprachen geführt. Das bedeutet, dass es nur auf Guthabenbasis geführt wird und dass bei einer Umsatzlosigkeit von 10 Wochen eine Auflösung des Kontos und eine Sperre durch die Sparkasse erfolgt.

Damit die Flüchtlinge ihre Geldgeschäfte abwickeln können, erhalten sie eine Sparkassencard.

Die Möglichkeit der Kontoeröffnung ist jedoch nicht nur für die Flüchtlinge selbst von Vorteil, denn wenn die Sozialleistungen bar ausgezahlt werden müssen, dauert dies wesentlich länger als bei der bargeldlosen Auszahlung und kostet Personalkapazitäten.