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03.06.2019

Tipps zum Serviceangebot "Grünschnittabfuhr"

Rund 10.000 Tonnen Grünschnitt holt die KreisAbfallWirtschaft (KAW) Jahr für Jahr von den Hameln-Pyrmonter Grundstücken ab und bietet damit einen Service,   der niedersachsenweit seinesgleichen sucht. Damit die Grünschnittabfuhr  möglichst reibungslos von statten gehen kann und auch wichtige Belange des Arbeitsschutzes berücksichtigt werden, gibt die KAW hilfreiche Tipps und bittet   um Mithilfe.

In Plastiksäcken bereitgestellter Grünschnitt wird grundsätzlich nicht mitgenommen, da diese sehr schwer zu entleeren sind und nach der Leerung umherfliegende Säcke nicht nur das Straßenbild verunstalten, sondern auch den Straßenverkehr maßgeblich gefährden können. Ebenso wenig zu empfehlen sind zudem die sogenannten „Gartenspringsäcke“. Auch diese gewebeverstärkten Behälter können entleert eine Verkehrsgefährdung darstellen, wenn sie umher wehen. Des Weiteren werden sie leicht durch spitze Äste, Dornen oder Zweige beschädigt und behindern so durch ihr fest verhaktes Füllgut den Entleerungsprozess.

Die KAW empfiehlt daher, leicht zu entleerende, feste und wiederverwendbare Behältnisse zu nutzen. Zum Beispiel handelsübliche Maurerkübel sind viel leichter zu entleeren und nehmen zwischen den Abfuhrterminen gestapelt wenig Platz in Anspruch.

Außerdem kann Grünschnitt auch gebündelt bereitgestellt werden. Die Grünabfälle sollten zu maximal 1 Meter langen und 20 Kilogramm schweren Bündeln gepackt und mit einer leicht verrottbaren Schnur (zum Beispiel aus Sisal, Kokos, Jute oder Hanf) verschnürt werden. Bündel, die schwerer oder größer sind,  können aus Gründen des Arbeitsschutzes nicht verladen werden. Und Bündel, die mit nicht verrottbaren Materialien geschnürt sind, dürfen auch nicht mitgenommen werden, da beim nachfolgenden Verarbeitungsprozess diese Fremdstoffe nicht mehr aus dem Grüngut aussortiert werden können und sich anschließend im erzeugten Kompost wiederfinden.

Zur Abfuhr sollten ausschließlich natürlich gewachsene Materialien aus dem Garten bereitgestellt werden. Beispiele hierfür sind Gras, Laub, Rasen- und Staudenschnitt, Vertikutierreste oder Gehölz- und Baumschnitt mit maximal 10 Zentimeter Astdurchmesser.

Nicht zum Grünschnitt gehören Bioabfälle aus dem Haushalt (zum Beispiel Topfpflanzen, Reste vom Gemüseputzen, Essensreste oder ähnliches) sowie größere Wurzeln und Erde.

Den aktuellsten Stand in Bezug auf die acht Grünschnittabfuhren im Jahr gibt es rund um die Uhr im Internet unter https://kaw.hameln-pyrmont.de/Abfuhrtermin_Modul.

Fragen zur Grünschnittabfuhr beantwortet die Abfallberatung der KreisAbfallWirtschaft montags bis donnerstags von 7.30 bis 17.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 16.00 Uhr in der Ohsener Str. 98 in Hameln sowie am Telefon unter (05151) 9561-36/ -30.