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18.12.2018

Trichinen-Untersuchung von Wildschweinen bleibt auch im Jahr 2019 gebührenfrei

Gute Nachrichten für die Jägerschaft im Landkreis Hameln-Pyrmont: Die Behörde verzichtet weiter auf  die Erhebung der Gebühr für die Trichinenuntersuchung für  im Landkreis Hameln-Pyrmont erlegtes Schwarzwild. Diese Regelung gilt  zunächst bis Ende 2019.

Jedes Wildschwein, das für den Verzehr bestimmt ist, muss einer Trichinen-Untersuchung unterzogen werden, für die inzwischen eine Gebühr in Höhe von 7,50 Euro erhoben werden müsste.

Die verstärkte Bejagung von Schwarzwild gilt weiterhin als probates Mittel gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine hochansteckende und anzeigepflichtige Viruserkrankung, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt. Menschen können sich nicht infizieren.

Derzeit tritt die ASP in Belgien, in den Baltikum-Staaten sowie in Polen, Moldawien und Rumänien auf. Die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest ist schwierig, da das Virus sehr widerstandsfähig ist. Im Gegensatz zur „Klassischen Schweinepest“ (KSP) ist für die ASP kein Impfstoff verfügbar. Ein Ausbruch dieser Seuche hätte enorme wirtschaftliche Schäden zur Folge.

Die ASP ist zwar im Landkreis Hameln-Pyrmont noch nicht festgestellt worden, doch um die Gefahr einer Epidemie so gering wie möglich zu halten, ist es auch im Landkreis Hameln-Pyrmont erforderlich, die Wildschweinpopulation zu regulieren.

Wildursprungsmarken und Wildursprungsscheine bleiben weiter kostenpflichtig.

Die Annahme der gebührenfreien Trichinenproben erfolgt im Kreishaus ausschließlich in den Annahmezeiten:

Montag bis Donnerstag, 08:00 bis 16:00 Uhr

Freitag, 08:00 bis 13:00 Uhr

Weitere ausführliche Informationen sind auf der Internetseite des LAVES unter www.tierseucheninfo.niedersachsen.de  („Anzeigepflichtige Tierseuchen“ / Schweineseuchen / Afrikanische Schweinepest) erhältlich.