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17.12.2020

Zwei Schulen aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont überzeugen bundesweit durch zukunftsweisende Konzepte

366 Schulen aus ganz Deutschland haben sich im Oktober 2020 für den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial beworben. 121 Schulen schafften es in die nächste Runde, davon 11 aus Niedersachsen. Sie werden nun zu einem digitalen Schulpreis-Camp Ende Februar 2021 eingeladen

Aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont sind mit der Grundschule Bad Münder und der Handelslehranstalt Hameln (HLA) sogar zwei Schulen zum Schulpreis-Camp eingeladen. Die HLA ist als einzige berufsbildende Schule aus Niedersachsen ausgewählt worden. Am Ende werden 15 Schulen aus der Vorauswahl zur bundesweiten Endausscheidung eingeladen. Die Siegerschulen sollen etwa zu Ostern 2021 feststehen.

Gemeinsam mit dem Medienteam der HLA und dem ganzen Kollegium freut sich Schulleiter Bernd Strahler über die Wertschätzung der HLA-Konzepte und Lösungen zum digital unterstützten Lernen in der Corona-Pandemie durch das hochkarätige Schulpreisgremium unter Leitung von Prof. Schratz. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so Strahler. „Gerade in Corona-Zeiten erreichen wir täglich und verlässlich durch unser HLA-Lern-Portal mit der EDUPLAZA und den anderen HLA-Systemen alle unsere etwa 1.500 Schülerinnen und Schüler, egal ob in der HLA oder zuhause oder im Ausbildungsbetrieb. Täglich finden dutzende Videokonferenzen mit hunderten Lernenden bei uns statt, unsere datenschutzgerechte IT-Umgebung stellt allen Lernenden passende Lernangebote bereit. Wir wollen niemanden verlieren.“

Fast 75 % des Kollegiums sind bereits extern in Sachen Lerntools und Datenschutz ausgebildet, die Fernuniversität Hagen hat erst kürzlich zehn HLA Lehrkräfte als e-Trainer zertifiziert. Fast 500 Schülerinnen und Schüler werden jährlich im ICDL zertifiziert. Europa und E-Commerce stehen im weiteren Fokus. Wir werden diese Kompetenzen weiter ausbauen.

Michael Schratz, Sprecher der Jury des Deutschen Schulpreises, erklärt, worauf die Expertinnen und Experten des Auswahlgremiums Wert legen: „Überall in Deutschland wachsen Schulen in dieser herausfordernden Zeit über sich hinaus und erproben neue Lehrund Lernformate. Wir wollen diese Ideen in die Breite tragen und suchen Konzepte, die langfristig Bestand haben können. Bei der Bewertung berücksichtigen wir die unterschiedlichen Ausgangslagen der Schulen. Hier wollen wir nicht zu sehr den digitalen Schwerpunkt in den Vordergrund stellen: Schülerinnen und Schüler erzielen beste Lernerfolge im Dialog und benötigen dazu auch den persönlichem Kontakt.“