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23.11.2018

Zweites Treffen des Innovationszirkels "Projektmanagement in Kommunen«

Wie kann Projektmanagement bei der Bewältigung zukünftiger kommunaler Herausforderungen unterstützen? Wie können projektförderliche Rahmenbedingungen in Kommunalverwaltungen aufgebaut und Projektmanagement als Führungsinstrument in die kommunale Steuerung integriert werden? Welche Erfahrungen haben andere Kommunen gemacht? Welche Qualifizierungen sind sinnvoll?

Diese und weitere wichtige Fragen diskutiert der Landkreis Hameln-Pyrmont gemeinsam mit kommunale Führungskräften und Projektexpertinnen und –experten.

In Kooperation mit der KGSt (Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungs-management) und der GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement) hat der Landkreis den Innovationszirkel "Projektmanagement in Kommunen" ins Leben gerufen.

Beim zweiten Treffen des Innovationszirkels im Bürgerhaus im Bissendorf stand die Arbeit an konkreten Handlungsempfehlungen, für die Einführung eines strukturierten Projektmanagements in Kommunen, im Vordergrund.

Landrat Tjark Bartels erläutert: „Die sich rasch ändernden Anforderungen an eine öffentliche Verwaltung erfordern die Fähigkeit und Bereitschaft angemessen und flexibel zu reagieren.

Die aufbauorganisatorischen Gegebenheiten der meisten kommunalen Verwaltungen  ermöglichen nur selten eine ganzheitliche Betrachtung der aktuellen Fragestellungen. Daher ist für Lösung einzelne komplexer Aufgabenstellungen temporär eine dynamischere Aufbau- und Ablauforganisation erforderlich.“

Dieser Erkenntnis folgend, hat der Landkreis Hameln-Pyrmont bereits im Jahr 2015 begonnen, die Projektarbeit durch die Einführung eines Projektmanagements zur professionalisieren. Damit nimmt die Kreisverwaltung eine Vorreiterrolle in der kommunalen Landschaft ein.

„Dieses Netzwerk bietet eine gute Plattform, um die Methoden des Projektmanagements in den Kommunalverwaltungen weiter zu verbreiten, unsere guten Erfahrungen einzubringen und am Ende, den Ruf kommunaler Projektarbeit, die durch einige wenige misslungene Großprojekte, zu unrecht gelitten hat, zu verbessern. Vielfach wird in den Kommunen, abseits der Öffentlichkeit, gute Projektarbeit geleistet, die dennoch durch eine weitere Professionalisierung nur gewinnen kann“, so Landrat Tjark Bartels.