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Altlasten

Leistungsbeschreibung

Bei den Altlasten unterscheidet man zwischen Altablagerungen und Altstandorten. Bei den Altablagerungen handelt es sich um stillgelegte Abfallbeseitigungsanlagen sowie um sonstige Grundstücke, auf denen Abfälle behandelt, gelagert oder umgelagert werden und durch die schädliche Bodenveränderungen oder sonstige Gefahren für den Einzelnen oder die Allgemeinheit hervorgerufen werden. Hierunter werden sämtliche vormals betriebenen Deponien im Landkreis erfasst, sofern diese schädliche Bodenveränderungen oder sonstige Gefahren mit sich gebracht haben.

Aufgrund der Ergebnisse der gezielten Nachermittlung wurden die Altablagerungen hinsichtlich ihres Gefahrenpotentials bewertet. Dieses Gefahrenpotential berücksichtigt u.a. die eingebrachten Inhaltsstoffe (z.B. Hausmüll, Gewerbeabfälle, Sperrmüll, Gartenabfälle oder aber auch Autowracks), die geologischen und hydrogeologischen Standortverhältnisse (Aufbau des Untergrundes, Durchlässigkeitsbeiwert für anfallendes Sickerwasser aber auch und vor allem den Abstand zum Grundwasser – sofern die Altablagerung nicht sogar vom Grundwasser durchströmt wird), als auch die Abstände zu Schutzgütern (Gewässern, Bebauungen etc.). Über eine Matrixbetrachtung ergibt sich daher aufgrund der aufgeführten Bewertungskriterien eine Bewertungszahl bzw. ein Wertebereich zwischen einem maximalen und einem minimalen Wert.

Ein Altlastenkataster, welches flächendeckend über den gesamten Landkreis diese Altstandorte erfasst, existiert zur Zeit noch nicht. Dennoch werden die entsprechenden Betriebe oder Standorte erfasst.

An wen muss ich mich wenden?

Für Anfragen zu Altlasten ist die Bodenschutzbehörde des Landkreises Hameln-Pyrmont zuständig.