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Klimafreundliche Mobilität im Landkreis Hameln-Pyrmont

Klimaschutz ist für den Landkreis Hameln-Pyrmont seit Langem ein zentrales Thema. Mit dem Masterplan 100 % Klimaschutz für die Region Weserbergland hat der Landkreis seine Klimaschutzstrategie für diese Dekade entwickelt und beschrieben. Klimafreundliche Mobilität wurde im Masterplan als eigenes Handlungsfeld hervorgehoben. Auf Basis der Empfehlungen des Masterplans erarbeitet der Landkreis Hameln-Pyrmont nun ein Konzept zu Klimafreundlichen Mobilität im ländlichen Raum.

Dabei setzt das Projekt nicht bei null an, denn im Landkreis bestehen bereits zahlreiche zukunftsweisende Mobilitätsansätze, wie u.a. der Nahverkehrsplan 2018–2022, der Green City Plan der Stadt Hameln, das Radverkehrskonzept oder Aktionstage wie das überregionale Felgenfest im Wesertal.

Bei der Erarbeitung des Konzepts stehen folgende Ziele im Vordergrund:

  • die Erfassung und Kommunikation bestehender klimafreundlicher Mobilitätsansätze
  • die Transparenz und Vernetzung der relevanten Mobilitäts-Akteure
  • die Entwicklung konkreter, umsetzungsreifer Projekte

Ein Schwerpunkt der Konzepterstellung liegt in der intensiven Beteiligung von Akteuren in Workshops, der Information und Beteiligung der Verwaltung und Politik und der Öffentlichkeitsarbeit.

Aufgrund der Corona-Maßnahmen müssen neue Wege für den Beteiligungsprozess beschritten werden. Anstatt gemeinsamer Workshops zu verschiedenen Handlungsfeldern im Bereich Mobilität werden Videokonferenzen veranstaltet. Weiterhin wurden die bisherigen Maßnahmen und Bedarfe der Landkreiskommunen in persönlichen Gesprächen mit den Bürgermeistern ermittelt. Die Ergebnisse dieser Gespräche, sowie die Zwischenergebnisse des Konzepts werden in nebenstehenden Newslettern kommuniziert.

Das Förderprojekt trägt den Titel „Erarbeitung eines Klimaschutz-Teilkonzepts Klimafreundliche Mobilität für den Landkreis Hameln-Pyrmont“ und wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative unter dem Förderkennzeichen 03K10323 geführt. Mit der Umsetzung des Förderprogrammes hat das Bundesumweltministeriums den Projektträger Jülich beauftragt, der unter dem folgenden Link zu erreichen ist: www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Der Bewilligungszeitraum des Vorhabens läuft vom 1. Februar 2020 bis zum 31. Januar 2021.
Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist ein Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzrichtlinie trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.            

Mit der Erarbeitung des Konzepts wurde die target Gmbh beauftragt. Ansprechpartner für Anregungen und Nachfragen ist Andreas Steege (steege@targetgmbh.de).

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