Hilfsnavigation
Sprache 


Seiteninhalt

Bildungsbüro

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: “Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen."

In der Bildungsregion haben sich Kooperationspartner aus den Kommunen, Bildungsträger, beratende Institutionen und für Bildung Engagierte sowie das Land Niedersachsen zusammengetan, um gemeinsam an einer guten, vernetzten und abgestimmten Bildungslandschaft zu arbeiten.

Das Bildungsbüro arbeitet seit 2015 als Geschäftsstelle zur Unterstützung der Bildungsregion Hameln-Pyrmont und ist besetzt mit einer Lehrkraft, die im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zwischen Land und Landkreis mit einer halben Stelle ans Bildungsbüro abgeordnet ist.

Im Konzept der Bildungsregion wird Bildung im ganzheitlichen Sinne, also weit über die formale Bildung (z.B. in Schulen) hinaus verstanden und meint auch außerschulische Bildung an anderen Lernorten (z.B. Musikschule, VHS, etc.) oder im persönlichen Umfeld (Familie, Vereine, etc.) sowie in unterschiedlichen  Lernformaten.

Außerdem soll deutlich werden, dass Bildung ein Prozess ist, der uns ein Leben lang begleitet, dabei sind auch besonders die Übergänge (z.B. zwischen KiTa und Grundschule, Grundschule und weiterführender Schule oder in den Beruf) im Blick. Deshalb ist auch die Vernetzung längs der Bildungsbiographie ein Ziel der Bildungsregion.

Unter dem großen Leitbild der Erhöhung der Bildungsgerechtigkeit arbeiten verschiedene Netzwerke unter der Organisation und Begleitung des Bildungsbüros an Projekten zu folgenden Zielen:

  • Erhöhung der Bildungsteilhabe  (z.B. Reduzierung von Kinderarmut oder Schulabsentismus)
  • Erleichterung der Bildungsübergänge  (z.B. beim Übergang von der Schule in den Beruf) 
  • Sicherung der Qualität der Bildungsangebote  (z.B. im Bereich ganztägiger Bildung).

Das Bildungsbüro unterstützt darüber hinaus dabei, die Übersicht über Bildungsmöglichkeiten und Angebote durch Broschüren, Flyer oder über die Homepage der Bildungsregion zu verbessern.

Die strategische Ausrichtung für die Arbeit der Bildungsregion wird in der Steuergruppe der Bildungsregion geplant.

Wichtig ist auch der regelmäßige Austausch mit anderen Kommunen, um sich für die neuen Wege der Steuerung und Organisation von Bildungsangeboten auf kommunaler Ebene anregen zu lassen.

Über Fördermittel des Bundes im Rahmen des Programms „Bildung integriert“ hat der Landkreis nun auch begonnen, das Datenbasierte Kommunale Bildungsmanagement aufzubauen. Dabei soll über das Bildungsmanagement die intensivere verwaltungsinterne Steuerung von Bildungsprojekten zur Vermeidung von Doppelstrukturen und zur passgenaueren Abstimmung erfolgen. Das Bildungsmonitoring wird wichtige statistische Hinweise auf Bedarfe liefern.