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Junges buntes Leben im Englischen Viertel

Die Idee

Die demografische Entwicklung in Hameln war besonders in den letzten Jahren prägend: Einerseits verließen zahlreiche britische Streitkräfte die Stadt Hameln, sodass nicht nur ein großer Leerstand hinterlassen wurde sondern auch eine wichtige Kaufkraft verloren ging.

Andererseits kamen viele neue Flüchtlingsfamilien aus Kriegsländern im Weserbergland an, um sich in Sicherheit zu bringen und ein neues Leben aufzubauen.

Der Landkreis und die Stadt nutzten die Herausforderungen – nämlich Leerstand und Zuwanderung – als Chance, ein zukunftsorientiertes Modellprojekt in Hameln zu platzieren.

Mit dem integrativen Stadtteilprojekt: „Junges buntes Leben im Englischen Viertel“ soll exemplarisch eine Wohngegend entstehen, die Menschen jeder Herkunft, jeder Religion, jeden Alters und jeden Geschlechts willkommen heißt.

Das Ziel

Flüchtlingsfamilien, einheimische Familien und junge Menschen leben im Englischen Viertel zusammen und gestalten gemeinsam das interkulturelle Miteinander.

Wir sind davon überzeugt, dass die gemischte Belegung die Integration fördert und zur Selbsthilfe motiviert. Durch die Projekte und den Begegnungen in den künftigen Gemeinschaftsräumen wird der soziale Zusammenhalt gestärkt und die Isolation, z.B. auch von älteren BewohnerInnen oder Menschen mit Beeinträchtigungen, verhindert.

Die Umsetzung

Die Idee „Junges buntes Leben im Englischen Viertel“ wird zwischen dem Landkreis Hameln-Pyrmont (Projektleitung) und der Stadt Hameln (Projektbegleitung) umgesetzt. 

Die drei Straßenzüge Ludwig-Richter-Weg, Schwindweg und Haydnweg in der Nordstadt bieten sich hervorragend für die Realisierung dieses Projektes an, zumal die Nähe an Schule und Kindergarten eine familienfreundliche Ausrichtung des Projektes unterstützen.

Gleichzeitig konnte in dem Viertel eine zentrale Reihenhausinsel für künftige Gemeinschaftsräume ausgemacht werden. Eine Kunstwerkstatt, ein Begegnungs-Café, eine Großtagespflege, ein Veranstaltungs-, Lehr- bzw. Lernraum, eine Fahrradwerkstatt und mehr, sollen hier angeboten werden.

Vor Ort tragen neben den BewohnerInnen und den Ehrenamtlichen, eine Sozialpädagogin und ein Hausmeister zum Gelingen des Projektvorhabens bei.

Die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe ist für die Projektkoordination verantwortlich.

 

Ihr Beitrag

Jede Idee und jeder Wunsch ist willkommen, um die Nordstadt zu gestalten und weiter zu entwickeln. Nehmen Sie dazu gerne Kontakt zu uns auf.

Aktuelles

Der Umbau der Gemeinschaftsräume wurde vor kurzem abgeschlossen und die ersten Projekte sind an den Start gegangen:

Im März eröffnete am Haydnweg 11 die Fahrradwerkstatt. Von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr können mittwochs Fahrräder vor Ort repariert werden.

Das Begegnungscafé Kaffeehaus öffnet seit März jeden Mittwoch von 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr.

Zum 1. April 2017 eröffnete die Großtagespflege (vom Mütterzentrum) für Kleinkinder im Haydnweg 17.

Weiterhin findet der Nähtreff vom Netzwerk Nordstadt montags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Haydnweg 11 statt.

Der Jugendtreff findet für Jugendliche von 15:45 Uhr bis 17:15 Uhr donnerstags im Haydnweg 13 oder Haydnweg 15 statt.

Die Sprechzeit der Flüchtlingssozialarbeit (Sabine von Blanckenburg) für Flüchtlinge, Ehrenamtliche und weitere Interessierte findet mittwochs von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr im Haydnweg 15 statt.

Weitere Angebote sind in Planung.

 

Zurzeit sind alle Wohneinheiten belegt. Es ist geplant, den Bestand der Wohneinheiten zu erweitern.


Förderung

Das Projekt wird gefördert von der Ikea-Stiftung mit einer Höhe von 29.000 Euro und vom Präventionsrat Hameln mit einer Höhe von 2.500 Euro.

Zusätzlich wird das Projekt gefördert durch die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung in Höhe von 5.000 Euro und durch die Klosterkammer (Programm ehrenWERT) in Höhe von 3.000 Euro.

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an: