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14.03.2020

Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Aufgrund des Rückreiseverkehrs aus Risikogebieten möchten wir Sie über das Vorgehen bei Rückkehr informieren:

  1. Klären Sie, ob Sie sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen internationalen Risikogebiet bzw. einem in Deutschland besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben. Eine aktuelle Übersicht der Risikogebiete finden Sie hier.
    Wenn das der Fall ist:

  2. Zuhause bleiben. Das heißt nicht zur Arbeit gehen, Einkäufe von anderen erledigen lassen, auch keinen Spaziergang machen.

  3. Hausarzt kontaktieren – ggf. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erbitten und das Gesundheitsamt informieren (05151 / 903-5555). Ggf. wird das Gesundheitsamt weitere Maßnahmen anordnen. Außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes: wenn grippeähnliche Symptome vorliegen, dann an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 wenden.
    Wichtig: Erscheinen Sie nicht unangemeldet bei Arzt!

  4. Folgen Sie den Anweisungen Ihres Hausarztes, des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes bzw. des Gesundheitsamtes.


Welche allgemeinen Hygiene- bzw. Verhaltensregeln sind in diesem Fall zu beachten?

Zum richtigen Verhalten gehört, in jedem Fall zu Hause bleiben, Abstand von Dritten (auch Haushaltsangehörigen) zu halten, regelmäßige Händehygiene sowie eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu achten und Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) nicht mit Dritten zu teilen, ohne diese zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werde. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren) gewaschen werden. Kontaktoberflächen wie Tisch oder Türklinken sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden. Es ist wichtig, die Husten- und Niesregeln einzuhalten. Für Sekrete aus den Atemwegen empfiehlt sich die Verwendung von Einwegtüchern.

Familienmitglieder, die nicht im Risikogebiet waren, sollten sich von der Person räumlich gesondert aufhalten.

Angehörige können die Kontaktperson im Alltag z.B. durch Einkäufe unterstützen. Enger Körperkontakt sollte vermieden werden.

Daneben beachten Sie auch die erlassenen Allgemeinverfügung des Landkreises Hameln-Pyrmont zum Umgang mit Reiserückkehrer vom 12.03.2020.