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Glaswände

Unter dem Motto: „Finde die Glaswände!“ will der Landkreis Hameln-Pyrmont in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden  vorliegende Trennungsgründe zwischen benachbarten Bürgern identifizieren, für Partizipationsmöglichkeiten aller am Gemeindeleben sorgen und Menschen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten verbinden.

Die Hauptziele des Projektes sind:

  • die strukturelle Unterstützung für Gemeinwesen- und Quartiersarbeit mit Ehrenamtlichen durch zusammen entwickelte Projekte und
  • ein Mehrwert für die gesamte Bevölkerung durch Steigerung der Lebensqualität. 

Im Fokus steht dabei der Abbau sozialer, demografischer und ethnischer Unterschiede.

Zur Erreichung dieser Ziele wird in einem ersten Schritt erforscht, welche unsichtbaren Wände eine gute Nachbarschaft vor Ort verhindern, was uns trennt und Beziehungen hemmt. Im zweiten Schritt werden dann gemeinsam mit den lokalen Akteuren neue Ideen entwickelt, um die „Glaswände zu durchbrechen“.  Diese Ideen/Projekte werden anschließend für ein Jahr professionell mit Methoden- und Informationsvermittlung begleitet. Durch entstandene Netzwerke und weitere Konzeptplanung im Landkreis soll für Nachhaltigkeit auch nach der Projektlaufzeit gesorgt werden.

Wir orientieren uns dabei an den Bedürfnissen und Interessen der vor Ort lebenden Menschen und fördern ihre Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben.

Die Menschen vor Ort werden dabei unterstützt, ihre Bedürfnisse zu erkennen, selbst aktiv zu werden und sich für die Anliegen der Gemeinschaft einzusetzen.

Der Landkreis bildet dabei das Bindeglied zwischen den Interessen und Aktivitäten der Menschen und den Ressourcen der Kommunen und bietet durch das Projekt eine Plattform für Aushandlungsprozesse zwischen Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik einerseits und den Bürgerinnen und Bürgern andererseits. Vernetzung und Kooperation spielen hier eine fundamentale Rolle.

Vorhandene Ressourcen und Potenziale werden vor Ort gestärkt, aktiviert und miteinander verknüpft.

Der Bürgermeister des Flecken Salzhemmendorf sowie der Bürgermeister von Bad Münder haben bereits ihr Einvernehmen mit dem Vorhaben des Landkreises Hameln-Pyrmont gezeigt, so dass mit der Projektdurchführung dort begonnen wird.