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Medienpädagogik

DVDs im Schulunterricht
Der Einsatz neuer Medien im Schulunterricht eröffnet Lernchancen, ergänzt den traditionellen Unterricht und entlastet Lehrkräfte langfristig.

DVDs (Digital Versertile Disks) gibt es bereits seit 1995. Im Schulunterricht sind sie auf Grund ihrer enormen Speicherkapazität (bis zu 26 CD-ROMs) und ihrer technischen und didaktischen Möglichkeiten sehr gut einsetzbar.
DVDs fördern das instruktive wie das selbstständige Lernen. Kooperative und kommunikative Arbeitsformen eignen sich für die Auswertung der umfangreichen Lernmaterialien.
DVDs sind sowohl von Lehrkräften im Unterricht als auch von Schülerinnen und Schülern z. B. für die Ausarbeitung von Referaten und Jahresarbeiten zu nutzen.

DVDs bieten

  • eine gleichbleibende Bild- und Tonqualität,
  • ruckelfreie Standbilder ohne Schädigung der Elektronik,
  • einen direkten Zugriff auf bestimmte Filmsequenzen
  • die Präsentation unterschiedlicher Medien (Texte, Schaubilder, Animationen, Dias, Zusatzfilme) auf einem Datenträger,
  • die Vergrößerungsfunktion (Zoom),
  • Einblenden von Untertiteln,
  • mehrsprachige Filme für den Fremdsprachenunterricht
  • Zusatzmaterialien (Bonus Features); auf didaktisch aufbereiteten DVDs finden Sie zahlreiche Zusatzmaterialien für die häusliche Vorbereitung und den Schulunterricht:
  • Zusatzfilme (je circa 3 - 15 Minuten), Animationen, Fotos
  • Audiosequenzen, z. B. Interviews, Reden, Original-Tonübertragungen
  • Filmtexte, Quellentexte
  • Adressen, Links, Buchempfehlungen
  • Begriffserklärungen (Glossar)
  • Methodische Hinweise, Unterrichtsentwürfe
  • Arbeitsblätter, Quizaufgaben
  • Zwei Ebenen auf einer Scheibe
    Auf einer DVD gibt es zwei Benutzungsebenen: DVD-Video und DVD-ROM.Auf der DVD-Video-Ebene stehen die Filme in voller Länge durchgängig abspielbar zur Verfügung. Bei Bedarf sind aber auch einzelne Kapitel einzeln anzusteuern (Sequenzierung). Die Vorführung erfolgt mit einem DVD-Player. Die Steuerung geschieht mit Hilfe der Fernbedienung des Gerätes.
    Die DVD-ROM-Ebene ist nur über einen PC oder über ein Notebook erreichbar. Menügesteuert können Sie auf die unterschiedlichen Materialien wie z. B. Quellentexte oder Fotos zurückgreifen.
    Die beigefügten WORD- und PDF-Dateien lassen sich ausdrucken, kopieren und editieren. Die Informationen können in eigene Arbeitsunterlagen übertragen und ausgewertet werden.


Vorführungen

DVDs lassen sich auf verschiedene Weisen vorführen:
•    über ein DVD-Abspielgerät (DVD-Player) auf dem Fernseher,
•    über ein DVD-Laufwerk im Notebook oder im PC auf dem Computer-Monitor,
•    über einen Datenprojektor (Beamer) auf einer Großleinwand.


Didaktische Möglichkeiten

Die Materialien von didaktisch aufbereiteten DVDs können in den verschiedenen Phasen von Unterrichtseinheiten gute Dienste leisten:
•    als MOTIVATION für die Beschäftigung mit einem neuen Thema, z. B. durch einen Hintergrundbericht über die Entstehung des Films,
•    als MATERIALSAMMLUNG und NACHSCHLAGEWERK für die arbeitsteilige GRUPPENARBEIT,
•    als LEISTUNGSÜBERPRÜFUNG durch vorgefertigte Tests (Quizaufgaben),
•    als eingängige VERMITTLUNG VON KOMPLEXEN SACHVERHALTEN durch anschauliche Animationen und Filmsequenzen, 
•    als FESTIGUNG VON FREMDSPRACHENKENNTNISSEN durch die Mehrsprachigkeit.


Blu-Ray-Disks und HD-DVD

Die Geschichte der Datenträger geht weiter. Ab 2005 sind sog. "Blu-Ray-Disks" im Einsatz. Ein blauer Laser liest die nur 0,1 mm unter der Oberfläche liegende Datenschicht. Geringere Spurabstände erhöhen die Speicherkapazität. Videos in HDTV-Qualität (High Definition Television) mit einem Speicherbedarf von 23 Gigabyte sind dann abspielbar.

Auf HD-DVDs (High Density-DVDs) werden die Daten so komprimiert, dass auf eine Scheibe von 12 cm Durchmesser Daten bis 20 Gigabyte, in Dual-Layer-Technik sogar bis zu 32 Gigabyte passen.


Medienkompetenz als Aufgabe von Schule und Erziehung

Ziel der Medienpädagogik ist die Förderung von Medienkompetenz. Im Mittelpunkt steht eine zeitgemäße Erziehung zum sachgerechten und verantwortungsbewussten Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Heranwachsenden sollen befähigt werden, selbstständig und kompetent mit Medien und Geräten aller Art umzugehen.

Zwei Handlungsfelder sowie drei Inhalts- und Reflexionsbereiche werden im Bereich der schulischen Medienbildung unterschieden:
•    Handlungsfelder der Medienpädagogik

  • Medienangebote auswählen und nutzen
  • Medien selbst gestalten und verbreiten

•    Inhalts- und Reflexionsbereiche der Medienerziehung

  • Die "Sprache der Medien" verstehen und bewerten
  • Wirkungen von Medien erkennen und aufarbeiten
  • Bedingungen der Produktion und Verbreitung von Medien in ihrem gesellschaftlichen Kontext durchschauen und beurteilen

Für den Schulunterricht ergeben sich beispielhaft u. a. folgende Inhalte:

•    Medienerlebnisse besprechen und verarbeiten,z. B. am Beginn der Schulwoche
•    das eigene Freizeitverhalten in Bezug auf den Medienkonsum untersuchen und erörtern
•    Kenntnisse über den Jugend- und Datenschutz sowie über das nationale und internationale Urheberrecht vermitteln
•    Informationen über technische, wirtschaftliche, rechtliche und politische Bedingungen der Medienproduktion und Medienvermarktung zusammenstellen und auswerten