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Rechtliche Grundlagen

Gesetzliche Rahmenbedingungen für den Medieneinsatz in der Schule

Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft (Urheberrechtsgesetz) gültig ab 13. September 2003

Auswahl aus den 143 Paragraphen:

  • Paragraph 11 - Sinn und Hintergründe des Gesetzes
  • Paragraph 46 - Sammlungen für den Schul- und Unterrichtsgebrauch
  • Paragraph 47 - Schulfunksendungen
  • Paragraph 48 - 50 - Berichterstattung über Tagesereignisse
  • Paragraph 52 (1) - Öffentliche Wiedergabe
  • Paragraph 52a - Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung
  • Paragraph 52a (2) - Schulbücher
  • Paragraph 106 - 108a - Verstöße gegen das Urheberrecht
Erlass des Niedersächsischen Kultusministeriums vom 15.12.1994 - 206/207 - 05, SVBl 1/1995, Seite 13 folgende

Welche Medien dürfen im Bildungsbereich gemäß dem Urheberrecht verwendet werden?

Einzelheiten und Informationen

Welche Medien dürfen im Bildungsbereich gemäß dem Urheberrecht verwendet werden?
  • Die Medien des Medienzentrums, denn sie besitzen jeweils eine Lizenz zur zeitlich unbegrenzten, nichtgewerblichen öffentlichen Vorführung und zum Verleih im Bereich des Landkreises Hameln-Pyrmont.
  • Medien, die mit dem Recht der öffentlichen Vorführung von kommerziellen Anbietern (z. B. mit einer Schullizenz eines Medienanbieters) käuflich erworben wurden.
  • Alle selbsterstellten Medien (Videos), wenn sie keine Fremdanteile (z. B. gemapflichtige Musikstücke) enthalten.
  • Schulfernseh- und Schulfunksendungen dürfen von allen Schulen und Medienzentren mitgeschnitten werden. Ihr Einsatz ist aber zeitlich befristet. Paragraph 47 Urheberrechtsgesetz schreibt vor, dass die Sendungen am Ende des auf die Übertragung folgenden Schuljahres gelöscht werden müssen!
  • Nachrichtensendungen zu aktuellen tagespolitischen Fragen dürfen aufgezeichnet und im Schulunterricht eingesetzt werden. Die Begriffe "aktuell" und "tagespolitisch" werden aber sehr eng ausgelegt!
  • Altersfreigaben beim Einsatz von Medien: Alle Medien (einschließlich Computerspiele) unterliegen auch den jugendschutzrechtlichen Beschränkungen. Insbesondere sind seit April 2003 auch die jeweils pflichtmäßig auf jedem Datenträger aufgedruckten Altersfreigaben ( Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft ) zu beachten.

Eine Nutzung von Bildungsmedien ohne Lizenzen bzw. ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung des Rechteinhabers würde im Falle einer Anzeige zu erheblichen dienstrechtlichen, strafrechtlichen und zivilrechtlichen Folgen führen. Vor allem auch die Schadensersatzklagen der Medienanbieter könnten teuer zu stehen kommen.

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Einzelheiten und Informationen

•    zum Copyright, 
•    zum Kopierschutz, 
•    zur Nutzung von Datenbanken, 
•    zu Sammlungen von bestimmten Werken für den Unterrichtsgebrauch und 
•    zu Vervielfältigungen für Unterrichts- und Prüfungszwecke finden Sie unter:

www.lehrer-online.de

Mustervorlagen, Gesetze, Streitfälle zu rechtlichen Fragen im Umgang mit Medien

Die obigen Angaben sind ohne jede juristische Gewähr!

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