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30.05.2023

Mehr Grün für das Hamelner Kreishaus

Als Beitrag zur Steigerung der Biodiversität und Schutz des städtischen Klimas beginnen die Umgestaltungsarbeiten der grauen Beete vor dem Kreishaus in Hameln. Damit kann es auf dem Grundstück der Kreisverwaltung noch grüner werden kann.

Nicht zuletzt wird durch diese Maßnahme aber auch der rechtlichen Vorgabe der niedersächsischen Bauordnung entsprochen, die bereits seit 2012 „Schottergärten“ als vermeintlich pflegeleichtes Element der Freiraumgestaltung verbietet. „Diese Vorgabe begrüßen wir auch als öffentliche Verwaltung und gehen hier gern mit gutem Beispiel voran“, betont Landrat Dirk Adomat.

Insgesamt wird eine ca. 220m² große Kiesfläche im Laufe der Woche zurückgebaut, die anschließend mit Bodensubstrat aufgefüllt und dann neu bepflanzt wird.  

Mit dieser Maßnahme kann der Natur wieder mehr Platz geboten werden, um sich zu entfalten.  Im Gegensatz zu Kiesflächen bieten bepflanzte Flächen Nahrung und Lebensräume für Insekten, kleine Nagetiere und heimische Vögel.  Eine Pflanzenvielfalt wirkt sich außerdem positiv auf des Mikroklima aus, denn die Pflanzen binden Staub und senken gleichzeitig die Umgebungstemperatur.

„Auch in Zukunft werden wir an umweltfreundlichen Konzepten arbeiten, um ungenutzte Freiflächen an Liegenschaften des Landkreises umzugestalten und an die Natur zurück zu geben“, sagt Matthias Weßling, Leiter des Facility Managements beim Landkreis Hameln-Pyrmont.

Mit Blick auf die zahlreichen Schottergärten im Landkreis Hameln-Pyrmont ist Landrat Dirk Adomat fest entschlossen, diesem Trend entgegenzuwirken und für die bedeutenden Vorteile „bunter Gärten“ und damit für den Erhalt der Biodiversität und den Klimaschutz zu werben.