»Ich bin ich - Ich bin mehr als meine Diagnose« - Sozialpsychiatrischer Verbund Hameln-Pyrmont lädt zu besonderem Kinoabend ein
Frau Hellmann & Frau Kugel
Geschäftsstelle Sozialpsychiatrischer Verbund Hameln-Pyrmont
Email: SPV@hameln-pyrmont.de
„Ich bin ich – Ich bin mehr als meine Diagnose“ - Sozialpsychiatrischer Verbund Hameln-Pyrmont lädt zu besonderem Kinoabend ein
Psychische Erkrankungen können jeden Menschen treffen. Dennoch erleben viele Betroffene noch immer Vorurteile, Ausgrenzung und Unverständnis. Mit der Kinoveranstaltung „Ich bin ich – mehr als meine Diagnose“ am Montag, 5. Oktober 2026, möchten das Bündnis gegen Depression Hameln-Pyrmont, die Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont und der Sozialpsychiatrische Verbund ein Zeichen gegen Stigmatisierung setzen und zu mehr Offenheit im Umgang mit psychischer Gesundheit beitragen.
Im Mittelpunkt des Abends steht der Film der Filmemacherin Andrea Rothenburg, der Menschen mit eigener Krisenerfahrung zu Wort kommen lässt. Der Film zeigt persönliche Geschichten und macht deutlich: Menschen sind mehr als ihre Diagnose. Sie haben Wünsche, Fähigkeiten, Stärken und ganz individuelle Lebenswege.
Bereits ab 17 Uhr haben Besucher:innen die Möglichkeit, sich im Rahmen von Informations- und Beratungsständen über Unterstützungsangebote in der Region zu informieren. Einrichtungen und Dienste aus dem Sozialpsychiatrischen Verbund stehen für Gespräche zur Verfügung, beantworten Fragen und geben Einblicke in ihre Arbeit. Die Filmvorführung beginnt um 18 Uhr. Auch im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit zum Austausch: Besucher:innen sind eingeladen, ihre Eindrücke zu teilen, weitere Fragen zu stellen und mit den Beteiligten über die Themen des Films ins Gespräch zu kommen.
Der Film macht deutlich, dass psychische Erkrankungen keine Ausnahmeerscheinung sind, sondern viele Menschen im Laufe ihres Lebens betreffen können und weit verbreitet sind. Sie können die Lebensqualität, den Alltag und die soziale Teilhabe erheblich beeinflussen. Dazu zählen unter anderem Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen und Traumafolgestörungen (Robert-Koch-Institut, 2025). Häufig ist es jedoch nicht nur die Erkrankung selbst, die Betroffene belastet, sondern auch die Angst vor Ablehnung, Vorurteilen und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Umso wichtiger ist es, den Menschen hinter der Diagnose zu sehen und Begegnungen zu ermöglichen, die Verständnis und Akzeptanz fördern.
„Wir möchten mit dieser Veranstaltung Menschen zusammenbringen und dazu beitragen, dass psychische Erkrankungen offener und selbstverständlicher besprochen werden können. Niemand sollte auf eine Diagnose reduziert werden. Hinter jeder Erkrankung steht ein Mensch mit einer eigenen Geschichte, mit Fähigkeiten und Hoffnungen“, erklärt Kerstin Hellmann vom Sozialpsychiatrischen Verbund.
Mit dem Kinoabend möchte der Sozialpsychiatrische Verbund Berührungsängste abbauen, Wissen vermitteln und einen Raum für Begegnung schaffen. Eingeladen sind alle Interessierten – unabhängig davon, ob sie selbst betroffen sind, Angehörige unterstützen oder sich einfach über das Thema psychische Gesundheit informieren möchten.
Die Veranstaltung findet am Montag, 5. Oktober 2026, im MAXX Kino Hameln, Bahnhofsplatz 9, 31785 Hameln statt. Einlass ist ab 17 Uhr, die Filmvorführung beginnt um 18 Uhr und ist kostenfrei. Das Bündnis gegen Depression, die Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont und der Sozialpsychiatrische Verbund freuen sich auf viele Gäste und einen Abend, der informiert, bewegt und zu mehr Verständnis im Umgang mit psychischen Erkrankungen beiträgt.
Ansprechpartnerinnen:
Frau Hellmann & Frau Kugel
Geschäftsstelle Sozialpsychiatrischer Verbund Hameln-Pyrmont
Email: SPV@hameln-pyrmont.de
